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Verfahren zur mobilen intelligenten Überwachung einbruchsgefährdeter Räume

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017582D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 3 page(s) / 164K

Publishing Venue

Siemens

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Gunnar Staegemann: AUTHOR

Abstract

Mit der anhaltend hohen Kriminalität - in Deutschland wird alle 2 Sekunden ein Wohnungseinbruch verübt - steigt für Firmen ebenso wie für Normalbürger das Bedürfnis, ihr Eigentum wirksam gegen Einbruch, Diebstahl oder Vandalismus zu schützen. Die immensen Anschaffungskosten der aufwendigen Technik haben bisher eine breite Nutzung des gegenwärtigen Standes der Technik verhindert. Insbesondere für nur temporär gefährdete Räume - beispielsweise während der Urlaubszeit oder solange Baugerüste wegen einer Renovierung stehen - sind bestehende Lösungen wegen der anfallenden Kosten unattraktiv.

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Industrie

Verfahren zur mobilen intelligenten Überwachung einbruchsgefährdeterRäume

Idee: Gunnar Staegemann, Berlin

Mit der anhaltend hohen Kriminalität - in Deutschland wird alle 2 Sekunden einWohnungseinbruch verübt - steigt für Firmen ebenso wie für Normalbürger das Bedürfnis, ihrEigentum wirksam gegen Einbruch, Diebstahl oder Vandalismus zu schützen.

Die immensen Anschaffungskosten der aufwendigen Technik haben bisher eine breite Nutzungdes gegenwärtigen Standes der Technik verhindert. Insbesondere für nur temporär gefährdeteRäume - beispielsweise während der Urlaubszeit oder solange Baugerüste wegen einerRenovierung stehen - sind bestehende Lösungen wegen der anfallenden Kosten unattraktiv.

Die vorliegende Erfindung schafft nun auch für den Normalbürger die Möglichkeit,einbruchgefährdete Räume zu überwachen. Gleichzeitig wird ihm dabei ein zusätzliches optionalesFeature in die Hand gegeben: die flexible Reaktion auf ein gemeldetes Ereignis.

Neben den üblichen Überwachungskameras, die bemannte Aufsicht erfordern, gibt es eineVielzahl von Lösungen, die auf einer Kopplung von Sensoren (Lichtschranken,Wärmedetektoren, Bewegungsmelder, der Messung von Kapazitätsveränderungen,Glasbruchdetektoren etc.) mit dem Public Switched Telephone Network (PSTN) basieren. Ihnenallen ist gemeinsam, dass die Überwachungstechnik erstens fest installiert, zweitens in aller Regelsehr aufwendig und damit teuer und drittens dahingehend unflexibel ist, dass meist eine festeinprogrammierte Telefonnummer (Wachschutz oder in aufwendigen Fällen die nächst gelegenePolizeidienststelle) angewählt wird, um den Alarm anzuzeigen.

Die Erfindung basiert zum einen auf der Erweiterung handelsüblicher Telefone um einen odermehrere integrierte abschaltbare oder ansteckbare Sensoren. Die Endgerätelogik ist in der Lage,die Ereignismeldung dieses Sensors zu verarbeiten und eine vorher einprogrammierteTelefonnummer anzuwählen. Diese Funktion wird durch eine PIN aktiviert bzw. deaktiviert.

Ein Telefon mit integrierten Detektoren ist nutzerfreundlicher als eines mit ansteckbarenDetektoren, die dem Anwender aber mehr Flexibilität bieten. Das Handy wird zusätzlich miteinem Bewegungsmelder ausgerüstet. Wenn es in seiner Ladeschale steht, ist auch die Standby-Zeit kein Problem mehr. In Festnetztelefone eingebaute oder mit ihnen verbundene Sensorenkönnen über die Speiseleitung mit Strom versorgt werden.

Für die Weiterleitung der Information "Person erfasst" gibt es zwei Alternativen: eine einfache undeine komfortable. Welche Variante genutzt werden soll, entscheidet der Nutzer beimProgrammieren der Rufnummer. Bei der einfachen Variante gilt bereits der Aufbau der

Siemens Technik Report

Jahrgang 4� Nr. 11� April 2001

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Telefonverbindung als Indikation für einen Alarm. Die komfortable Variante baut dieTelefonverbindung nicht zu einem realen, sondern zu einem virtuellen Ziel auf. Dahinter verbirgtsich ein Mehrwertdienst ein...