Browse Prior Art Database

Qualitative Messung der Abstrahlcharakteristik von Gebäuden

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017583D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 17K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Dipl. Ing. Wolfgang Gröting: AUTHOR [+2]

Abstract

Bei der Signalübertragung von Indoor-Applikationen sowie der Überbrückung der Last-Mile stellt die Nutzung des Stromnetzes als Übertragungsmedium eine neue Alternative dar. Es gibt jedoch bei der Technologie Powerline-Communication (PLC) bisher kein Messverfahren, das die Abstrahlung der Verdrahtung eines Gebäudes beschreibt. Die Kenntnis der Abstrahlung (in Abhängigkeit von der eingespeisten Leistung) ist jedoch von großer Bedeutung, wenn die störende Beeinflussung anderer Funkssysteme durch die PLC-Technologie beurteilt werden soll. Zur Zeit wird darüber diskutiert, wie eine möglichst effektive Durchführung der Abstrahlmessung praktiziert werden könnte. Dazu soll die magnetische Feldstärke in einem bestimmten Abstand zur Gebäudewand gemessen werden. Diese Messungen sind sehr aufwendig (Messung in drei Ebenen) und zeitintensiv sowie schlecht reproduzierbar (HF-Messungen im Nahfeld).

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

-� � 153� � -

Industrie

Qualitative Messung der Abstrahlcharakteristik von Gebäuden

Idee: Dipl. Ing. Wolfgang Gröting, Borken; Dipl. Ing. Michael Tolk, Bocholt

Bei der Signalübertragung von Indoor-Applikationen sowie der Überbrückung der Last-Milestellt die Nutzung des Stromnetzes als Übertragungsmedium eine neue Alternative dar. Es gibtjedoch bei der Technologie Powerline-Communication (PLC) bisher kein Messverfahren, das dieAbstrahlung der Verdrahtung eines Gebäudes beschreibt. Die Kenntnis der Abstrahlung (inAbhängigkeit von der eingespeisten Leistung) ist jedoch von großer Bedeutung, wenn diestörende Beeinflussung anderer Funkssysteme durch die PLC-Technologie beurteilt werden soll.

Zur Zeit wird darüber diskutiert, wie eine möglichst effektive Durchführung der Abstrahlmessungpraktiziert werden könnte. Dazu soll die magnetische Feldstärke in einem bestimmten Abstand zurGebäudewand gemessen werden. Diese Messungen sind sehr aufwendig (Messung in dreiEbenen) und zeitintensiv sowie schlecht reproduzierbar (HF-Messungen im Nahfeld).

Das Stromkabelsystem in einem Haus kann aus HF (Hochfrequenz)-Sicht am ehesten mit einemModell in Form von unterschiedlichsten Antennengebilden beschrieben werden. Bei derEinspeisung eines PLC-Signals kommt es zur (ungewollten) Abstrahlung über diese Antennen.Die Stärke der Abstrahlung ist von den unterschiedlichsten Faktoren abhängig: Länge, Art undUnsymmetrieeigenschaften des Stromkabelnetzes, Gebäudematerial, Umwelteinflüsse. DieSchwierigkeiten einer reproduzierbaren HF-Nahfeldmessung werden umgangen, indem man beieingespeistem AM-moduliertemSignal den Bereich der Gebäudeumgebung ermittelt, in dem einbestimmtes Signal-Rausch-Verhältnis gegeben ist. Diese Messung erfolgt mit einem einfachenAM-Empfänger. Somit ergeben sich für ein Gebäude typische Abstrahlzonen in Abhängigkeit vonder eingespeisten Leistung und der Messfrequenz.

Vorteile des Verfahrens:

·� � Es wird eine demodulierte reproduzierbarere Größe im NF (Niederfrequenz )-Bereichbewertet.

·� � Mit der Bewertu...