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Geschäftsmodell zur Gebührenerhebung im WWW

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017597D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 28K

Publishing Venue

Siemens

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Alexander Aschir: AUTHOR [+2]

Abstract

Das WWW dient in erster Linie zur Informationsversorgung. Der Regelfall ist, daß Informationen kostenfrei zugänglich sind, ohne Berücksichtigung ihrer Qualität oder ihres Wertes für den Nutzer. Die Finanzierung der Informationsbereitstellung erfolgt zu über 95% durch Platzierung von Werbung auf der Informationsseite. In Zukunft sind alternative Finanzierungswege erforderlich, um eine der Qualität und dem Wert der Information entsprechende Vergütung zu ermöglichen. Folgende Probleme tauchen dabei auf: 1. Wie kann die Qualität der Information beurteilt werden?

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Information / Kommunikation

Geschäftsmodell zur Gebührenerhebung im WWW

Idee: Alexander Aschir, Berlin; Dr. Andreas Berg, Berlin

Das WWW dient in erster Linie zur Informationsversorgung. Der Regelfall ist, daß Informationenkostenfrei zugänglich sind, ohne Berücksichtigung ihrer Qualität oder ihres Wertes für den Nutzer.Die Finanzierung der Informationsbereitstellung erfolgt zu über 95% durch Platzierung vonWerbung auf der Informationsseite. In Zukunft sind alternative Finanzierungswege erforderlich,um eine der Qualität und dem Wert der Information entsprechende Vergütung zu ermöglichen.Folgende Probleme tauchen dabei auf:

1.� � � � Wie kann die Qualität der Information beurteilt werden?

2.� � � � Wie kann Ihr Wert für den Nutzer festgestellt werden?

3.� � � � Wie kann der Nutzer dazu gebracht werden, für bisher kostenlose Informationen zu zahlen?

Die bisherige alternative Finanzierungsmöglichkeit für eine Informationsbereitstellung ist, daß sichder Nutzer beim Informationsanbieter registriert und durch Zahlung eines monatlichen Festbetragsoder einem Beitrag, der von der Zugangshäufigkeit abhängt, Zugang zu der Domain bekommt.Innerhalb der Domain werden keine Unterscheidungen der Informationen in Bezug auf Qualitätund Wert für den Nutzer gemacht und er muß für alle gleichsam zahlen.

Es wird hiermit vorgeschlagen, daß der Nutzer nur für Informationen zahlen soll, die er auchwirklich einsieht. Die Beträge werden je nach eingesehener Information abgerechnet und es solltransparent sein, was für eine Information zu zahlen ist. Die Beträge sollen sich im Pfennigbereichbewegen, um die Schwelle zwischen kostenlos und gebührenpflichtig so gering wie möglich zuhalten. Der zu zahlende Betrag für eine Information soll sich im Folgenden jedoch mit derHäufigkeit Ihres Abrufs steigern (nach dem Wert, mit dem sie vom Nutzer bemessen wird). Aufeiner Übersichtsseite wird eine Auswahl von Aufmachern, bestehend aus Überschriften undInhaltsauszügen, angeboten. Jeder Aufmacher verfügt über Angaben zur Informationsquelle, zurInformationsqualität (z.B. in Form von Sternchen) und zum Preis für vollständige Einsicht(Abbildung 1). Klickt der Nutzer den Aufmacher an, erhält er die vollständige Information undder Betrag wird auf eine der üblichen Bezahlweisen abgebucht. Bei neuen Nutzern wird sich derPreis zunächst an der untersten Schwelle bewegen. Durch Protokollieren und Auswerten derInformationsauswahl kann im Laufe der Zeit ein Nutzerprofil erstellt werden, das Rückschlüsseauf die Bewertung der Inhalte seitens des Kunden zuläßt. Der Anbieter erfährt, welcheInformationen dem Kunden wichtig sind und kann diese mit höheren Preisen versehen, um seinenGewinn zu maximieren (Abbildung 2).

Siemens Technik Report

Jahrgang 4� Nr. 11� April 2001

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Siemens hat...

Im abgelaufenem Geschäftsjahr ...................................................................................................................