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Verfahren und Anordnung zur Gewährung einer geforderten Verbindungsqualität bei Sprachverbindungen zwischen einem leitungsvermittelnden Netz und einem Paketnetz

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017603D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 5 page(s) / 28K

Publishing Venue

Siemens

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Peter Goldstein: AUTHOR

Abstract

Sprachverbindungen führen in der Regel über verschiedene Leitungsabschnitte eines oder mehrerer Telekommunikationsnetze. Durch Einflüsse, wie Dämpfung (bei analogen Leitungen), Uebersprechen, Bitfehler (auf digitalen Leitungen), Laufzeit, Pegelsprünge an Verbindungspunkten kann die Sprachqualität erheblich vermindert sein. Um den Kunden dennoch eine von diesem erwartete und ggf. bezahlte Verbindungsqualität zu bieten, haben Netzbetreiber ihre leitungsvermittelten Netze mit speziellen Einrichtungen (Signal Processing Devices bzw. Signal Processing Network Elements) gemäss [2] versehen, die spezifische Signalbearbeitungsfunktionen (Signal Processing Functions) aufweisen, die bei Bedarf einem Kunden für seine Sprachverbindung in die Verbindung eingefügt werden. Da die Aktivierung der Signalbearbeitungsfunktionen abhängig von der Qualitätsanforderung einer jeden Sprachverbindung und bei entsprechenden ISDN-Zusatzdiensten abhängig vom aktuellen Dienst ist, verfügen diese Einrichtungen über ein spezielles Interface über welches die Aktivierungs- Deaktivierungs-Befehle von einer übergeordneten Einheit empfangen werden. Solche Signalbearbeitungsfunktionen sind z.B. - Echounterdrückung (Echo Cancellation) - Rauschunterdrückung (Noise Reduction/Cancellation) - Signalpegelanpassung (Automatic Level Gain Control)

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Information / Kommunikation

Verfahren und Anordnung zur Gewährung einer gefordertenVerbindungsqualität bei Sprachverbindungen zwischen einemleitungsvermittelnden Netz und einem Paketnetz

Idee: Peter Goldstein, CH-Thalwil

Sprachverbindungen führen in der Regel über verschiedene Leitungsabschnitte eines odermehrerer Telekommunikationsnetze. Durch Einflüsse, wie Dämpfung (bei analogen Leitungen),Uebersprechen, Bitfehler (auf digitalen Leitungen), Laufzeit, Pegelsprünge an Verbindungspunktenkann die Sprachqualität erheblich vermindert sein. Um den Kunden dennoch eine von diesemerwartete und ggf. bezahlte Verbindungsqualität� zu bieten, haben Netzbetreiber ihreleitungsvermittelten Netze mit speziellen Einrichtungen (Signal Processing Devices bzw. SignalProcessing Network Elements) gemäss [2] versehen, die spezifische Signalbearbeitungsfunktionen(Signal Processing Functions) aufweisen, die bei Bedarf einem Kunden für seineSprachverbindung in die Verbindung eingefügt werden. Da die Aktivierung derSignalbearbeitungsfunktionen abhängig von der Qualitätsanforderung einer jedenSprachverbindung und bei entsprechenden ISDN-Zusatzdiensten abhängig vom aktuellen Dienstist, verfügen diese Einrichtungen über ein spezielles Interface über welches die Aktivierungs-Deaktivierungs-Befehle von einer übergeordneten Einheit empfangen werden.

Solche Signalbearbeitungsfunktionen sind z.B.- Echounterdrückung (Echo Cancellation)- Rauschunterdrückung (Noise Reduction/Cancellation)- Signalpegelanpassung (Automatic Level Gain Control)

Verbindungen zu Telekommunikationszwecken,� die von einem leitungsvermittelnden Netz zueinem paketvermittelnden Netz führen und umgekehrt, werden in einem sog. Gateway von einemTransportverfahren auf das andere umgesetzt; z.B. TDM� IP. Bei einem Gateway nach [1]erfolgt die Umsetzung des� Sprachflusses (Media Stream) im Media Gateway. Prinzipiell könnenfolgende Anordnungsmöglichkeiten der oben erwähnten (TDM-basierten) Einrichtungenunterschieden werden- im MG integriert- extern zum MG

Analog gilt für paket- oder zellenbasierte Einrichtungen- im MG integriert- extern zum MG

Siemens Technik Report

Jahrgang 4� Nr. 11� April 2001

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Unter Berücksichtigung der aufwendigeren Technik für paket- oder zellenbasierteSignalbearbeitungsfunktionen und die von Netzbetreibern bereits getätigten Investitionen in TDM-basierte Signalbearbeitungsfunktionen wird eine Anordnung vorgeschlagen, die aus TDM-basierten Signalbearbeitungsfunktionen besteht, die extern zum MG angeordnet sind.

Diese Anordnung weist folgende Vorteile auf:- Weiterverwendung der existierenden TDM-basierten Einrichtungen mit Signal-bearbeitungsfunktionen.

- Schutz der von den Netzbetreibern bereits getätigten Investitionen in TDM-basierte

Einrichtungen mit Signalbearbeitungsfunktionen- Weiterverwendung des standardisierten Interfaces von Einrichtungen mit Signal-bearbeitungsfunktionen- Garantierung der bestmöglichen Verbindungsqualität...