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Verfahren zur Berechnung der Betriebsbereitschaft einer equipment-summary Objektinstanz

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017604D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 5 page(s) / 26K

Publishing Venue

Siemens

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Lucian Hirsch: AUTHOR

Abstract

Für das Management eines gesamten Telekommunikationsnetzes sind aus betrieblicher Sicht zwei Managementebenen von Bedeutung: Die "Network Element Management" Ebene wird von Element Managern (üblicherweise OMCs –Operation and Maintenance Center genannt) realisiert, die vom gleichen Hersteller wie die dazugehörigen Netzelemente (Network Elements, NE) geliefert werden. Die OMCs müssen alle herstellerspezifischen NE-Eigenschaften wie etwa Hardwaremerkmale berücksichtigen.

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Information / Kommunikation

Verfahren zur Berechnung der Betriebsbereitschaft einer equipment-summary Objektinstanz

Idee: Lucian Hirsch, München

Für das Management eines gesamten Telekommunikationsnetzes sind aus betrieblicher Sicht zweiManagementebenen von Bedeutung:

Die� "Network Element� Management" Ebene wird von Element Managern (üblicherweiseOMCs –Operation and Maintenance Center genannt) realisiert, die vom gleichen Hersteller wiedie dazugehörigen Netzelemente� (Network Elements,� NE) geliefert werden. Die OMCs müssenalle herstellerspezifischen NE-Eigenschaften wie etwa Hardwaremerkmale berücksichtigen.

Die� "Network Management' Ebene� wird von einem Netzmanager (NMC – NetworkManagement Center) realisiert, der auch von einem Dritt-Hersteller geliefert werden kann. Umeine funktionale Integration von herstellerspezifischen Netzregionen unter einem einheitlichenNMC zu ermöglichen, muss die Schnittstelle zwischen NMC und den (regionalen) OMCs(Operation and Maintenance Center)� herstellerunabhängig sein. Die Herstellerunabhängigkeit derOMC-NMC-Schnittstelle kann in einer objektorientierten Managementumgebung durch dieexklusive Verwendung von logischen, funktionsbezogenen Objektklassen� (functional relatedM OC – Management Object Class) realisiert werden, die die Netzressourcen einesTelekommunikationsnetzes aus einer funktionalen, herstellerunabhängigen Sicht modellieren.

Ein optimales Netzmanagement setzt aber voraus, dass am NMC auch Ereignisse (z. B. Alarme,Zustandsänderungen etc.) über die Hardware der Netzeinheiten vorhanden sein sollen. DieseInformationen sollen dem NMC-Operator ermöglichen, die Bedeutung von Hardwareausfällen fürdie Funktionalität einer gesamten Netzeinheit korrekt einzuschätzen, um entsprechendeReparaturmaßnahmen vor Ort einzuleiten.

Um hardwarebezogene Informationen an der OMC-NMC-Schnittstelle zur Verfügung zu stellen,ist die Definition von generischen, herstellerunabhängigen Objektklassen unerlässlich, die diegesamte Hardware einer Netzeinheit modellieren. Beispielhaft seien hier für ein GSM-Netz dieMOCs� btsEquipment , b scEquipment� und� transcoderEquipment� genannt. Objektinstanzendieser sogenannten� equipment-summary M OCs stellen in einer generischen Form dieFunktionalität der gesamten Hardware in einer Netzeinheit BTS (Base Tranceiver Station),� BSC(Base Station Controller) bzw. Transcoder dar, die am NMC als "Black box"-Symbole angezeigtwerden.

Siemens Technik Report

Jahrgang 4� Nr. 11� April 2001

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Beim Ausfall eines Hardwareboards in einer Netzeinheit erzeugt die herstellerspezifische,hardwarebezogene Objektinstanz eine entsprechende Alarmmeldung, die von der Netzeinheit anden Element Manager (OMC) übertragen wird. Da die hardwarebezogene Objektinstanz demNMC unbekannt ist, setzt das OMC zunächst diese Alarmmeldung in einen Alarm derzugeordneten generischen "equipment-summary"-Instanz (in diesem Beispiel� btsEquipment) um,und sendet diesen abgeleite...