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Steuerung der Akzeptanzschwellen in einem Edge Device oder Gatekeeper mit Hilfe empfangener Staumeldungen (explicit congestion) in IP_Netzen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017627D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 20K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Joachim Charzinski: AUTHOR

Abstract

Im Internet wird im Rahmen des Differentiated Services (DiffServ)-Konzeptes vorgesehen, außer einer einfachen Priorisierung von Paketen im Netzinneren an den Netzrändern eine Verbindungsannahmesteuerung einzusetzen. Hiermit wird ein Verfahren zur Festlegung der Schwellen für die Verbindungsannahme in den zuständigen Geräten am Netzrand (Edge Device, bei Voice over IP evtl. kombiniert mit Gatekeeper) beschrieben.

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Information / Kommunikation

Steuerung der Akzeptanzschwellen in einem Edge Device oderGatekeeper mit Hilfe empfangener Staumeldungen (explicit congestion)in IP_Netzen

Idee: Dr. Joachim Charzinski, München

Im Internet wird im Rahmen des Differentiated Services (DiffServ)-Konzeptes vorgesehen, außereiner einfachen Priorisierung von Paketen im Netzinneren an den Netzrändern eineVerbindungsannahmesteuerung einzusetzen. Hiermit wird ein Verfahren zur Festlegung derSchwellen für die Verbindungsannahme in den zuständigen Geräten am Netzrand (Edge Device,bei Voice over IP evtl. kombiniert mit Gatekeeper) beschrieben.

Annahmeschwellen sind eine Vorbedingung für die Einführung von dienstgüteunterstützendenDiffServ-Diensten im Internet.

Bisher gibt es im Wesentlichen drei Ansätze zur Lösung dieses Problems:

1)     Dimensionierung: Das Netz wird nach klassischen Verfahren dimensioniert undentsprechend der Dimensionierungsgrundlagen werden feste Schwellenwerte eingestellt.Dieses Verfahren wird beispielsweise in Telefonnetzen oder ATM-Netzen eingesetzt.Wird dieses Verfahren auf DiffServ-IP-Netze angewandt, dann muss das Kernnetz ingewissem Umfang überdimensioniert werden.

2)     Zentrale Bandbreitenverwaltung: Eine zentrale Bandbreitenverwaltungsinstanz im Netz(„bandwidth broker“) kennt die Auslastung aller Verbindungsstrecken und kann deshalbunter Einbeziehung des Ziels einer Verbindung entscheiden, ob eine weitere Verbindungangenommen werden kann, ohne dass die Dienstgüte der bereits bestehendenVerbindungen leidet.

3)     Congestion Pricing: Es wird angenommen, dass das Internet mit einem Mechanismusausgestattet ist, bei dem jeder Netzknoten ein  explicit congestion notification  (ECN)-Bit in einem IP-Paket setzen kann, wenn in seiner Warteschlange ein gewisser kritischerFüllstand überschritten wird. Das ECN-Verfahren wurde ursprünglich zur Vermeidungder durch die Flusssteuerung verursachten Verluste bei TCP vorgeschlagen und später alsGrundlage zur Ermittlung eines Preises für die Dienstenutzung erweitert.Die Zugangskontrolle findet im Endgerät statt, ind...