Browse Prior Art Database

Autarkes Accessnetwork

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017631D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 3 page(s) / 21K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Wolfgang Pollack: AUTHOR

Abstract

Die Neugestaltung des Telekommunikationsmarktes in Folge der Deregulation wird zukünftig alternative Konstruktionen hervorbringen. So wie dies bereits in Ländern wie z.B. Finnland geschehen ist, können sich sog. Telefonvereine bilden. Den Telefonvereinen liegt die Idee zu Grunde, ein autarkes Ortsnetz aufzubauen und selbst zu administrieren. Dies wird in Zukunft durch die Standardisierung der Zugangstechnik noch stärker unterstützt.

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 53% of the total text.

-   244   -

Information / Kommunikation

Autarkes Accessnetwork

Idee: Wolfgang Pollack, München

Die Neugestaltung des Telekommunikationsmarktes in Folge der Deregulation wird zukünftigalternative Konstruktionen hervorbringen. So wie dies bereits in Ländern wie z.B. Finnlandgeschehen ist, können sich sog. Telefonvereine bilden. Den Telefonvereinen liegt die Idee zuGrunde, ein autarkes Ortsnetz aufzubauen und selbst zu administrieren. Dies wird in Zukunftdurch die Standardisierung der Zugangstechnik noch stärker unterstützt.

Die Einführung der V.5.x-Schnittstelle und des Accessnetwork als Standard ermöglicht esGesellschaften wie den Telefonvereinen, eine autarkes Netz auch ohne die Investition in teureOrtsvermittlungstechnik  aufzubauen. Der Betrieb eines Zugangsnetzes, welches grundlegend fürein autarkes Netz ist, wird durch eine Verknüpfung verschiedener vermittlungstechnischerGrundelemente erreicht (V.5.x-Schnittstelle, Teilnehmerselbsteingabe SCI, PIN-Code, Call DropBack) (-siehe Abb.1-).

Die Motivation zur Errichtung von autarken Telefonnetzen liegt in folgenden Möglichkeiten:

·   Durch das Einbringen von Eigenleistung ist Kostensparen möglich.

·   Die Teilnehmerverwaltung bleibt dem Telefonverein überlassen.

·   Durch die genormte Schnittstelle nach „Aussen“ ist die Wahl des günstigstenNetzanbieters möglich.

·   Der gesamte eingehende und abgehende Telefonverkehr ist zur Kostenabrechnungermittelbar.

Siemens Technik Report

Jahrgang 4  Nr. 11  April 2001

-   245   -

Abb. 1

AN 1

AN 2

V.5.x-Schnitstellen

AN-Betreiber 1

AN-Betreiber 2

nationales Netz

Lokaleinheit

Durch das Aufschneiden des Netzes in Accessnetworks (AN) zu jeweils eigenenBetriebseinheiten und in das Local Network (LN) zu einer anderen Betriebseinheit, entstehenbetriebliche Schwierigkeiten folgender Art:

1.     Die Administration der Teilnehmer liegt nunmehr in zwei Händen (Betreiber eines AN &Betreiber des LN). Die Administration muss möglichst harmonisiert geschehen, damit dieTeilnehmer nicht in ihrer Netzbenutzung behindert werden.

2.     Zur gegenseitigen Abrechnung der Netzbenutzung zwischen den Betreibern der AN undLN müssen sich beide über die Benutzung der Schnittstelle zwischen ihnen informierenkönnen.

3.     Damit Internverbindungen innerhalb eines AN den LN-Betreiber nicht belasten, muss dasAN eine Kopplungsstelle zwischen seinen Kanälen von/ zum LN erhalten, mit welchen esdie internen „Kurzwege“ schalten kann.

Zum Bewältigen der o.g. Probleme werden folgende Funktionsweisen vorgeschlagen:

Zu 1.: Die AN erhalten vom LN ei...