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Erweiterte Signalisierung für Transportnetze

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017645D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 3 page(s) / 283K

Publishing Venue

Siemens

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Joachim Charzinski: AUTHOR

Abstract

In Transportnetzen (z. B. SDH/Sonet oder WDM-Netze) gibt es derzeit keine vollständige Verfügbarkeit von automatischen Vermittlungseinrichtungen. Anforderungen für Transportverbindungen treffen momentan in der Regel per Telefax, E-Mail oder Telefon beim Netzbetreiber ein, der dann über ein Managementsystem oder von Hand durch Einbau oder Verkabelung von Komponenten die entsprechenden Änderungen vornimmt. Neue Vorschläge in den Standardisierungsgremien (IETF, ANSI, OIF, ODSI) sehen die Steuerung von Transportnetzen per Signalisierung vor. Solange bis alle Netzelemente vollständig per Signalisierung steuerbar sind, wird allerdings eine gewisse Zeit vergehen. In dieser Zwischenzeit müssen Netzelemente einen Verbindungsabbau ablehnen, wenn ein signalisierter Verbindungsaufbauwunsch zwar per Handkonfiguration, nicht aber durch automatische Einstellungen erfüllt werden kann.

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Information / Kommunikation

Erweiterte Signalisierung für Transportnetze

Idee: Joachim Charzinski, Oberschleißheim

In Transportnetzen (z. B. SDH/Sonet oder WDM-Netze) gibt es derzeit keine vollständigeVerfügbarkeit von automatischen Vermittlungseinrichtungen. Anforderungen fürTransportverbindungen treffen momentan in der Regel per Telefax, E-Mail oder Telefon beimNetzbetreiber ein, der dann über ein Managementsystem oder von Hand durch Einbau oderVerkabelung von Komponenten die entsprechenden Änderungen vornimmt.

Neue Vorschläge in den Standardisierungsgremien (IETF, ANSI, OIF, ODSI) sehen dieSteuerung von Transportnetzen per Signalisierung vor. Solange bis alle Netzelemente vollständigper Signalisierung steuerbar sind, wird allerdings eine gewisse Zeit vergehen. In dieserZwischenzeit müssen Netzelemente einen Verbindungsabbau ablehnen, wenn ein signalisierterVerbindungsaufbauwunsch zwar per Handkonfiguration, nicht aber durch automatischeEinstellungen erfüllt werden kann.

Daher wird vorgeschlagen, den normalen Signalisierablauf� nach Bild 1 derart zu erweitern, dassauch Handkonfigurationen per Signalisierung angefordert werden können. Dazu beurteilt dieSignalisierinstanz im Knoten B nach der� SETUP -Nachricht, ob dem Verbindungsaufbauwunschdirekt entsprochen werden kann (-> Bild 1a.), auf keinen Fall entsprochen werden kann (Bild1b), oder ob eine Konfigurationsänderung� z. B. das Umstecken von Patchleitungen an einemPatchfeld, das Aufbauen der Verbindung ermöglichen würde (Bild 2). In diesem Fall wird demanfordernden Knoten mit einer� WAIT- Meldung signalisiert, dass ein Verbindungsaufbau nacheiner Zeit� time� möglich wäre. Knoten B reserviert die Ressourcen so lange, bis Knoten Azurückgemeldet hat, ob er dieses Angebot annimmt ( ACCEPT , Bild 2a.) oder nicht ( REJECT ,Bild 2b.). Im Positivfall meldet sich Knoten B, nachdem die Konfiguration durchgeführt wurde mitPATH_OK , was schließlich von Knoten A bestätigt wird. Hierbei kann eine von Knoten A oderB bei der� SETUP - oder� WAIT- Meldung mitgegebene Verbindungskennung zum Herstellen derBeziehung zur ursprünglichen Anforderung dienen. Knoten A hat natürlich die Möglichkeit, denverzögerten Verbindungsaufbau abzulehnen (Bild 2b.).

Folgende Optionen und Erweiterungen sind möglich:

1.� � � � Option "will reconnect later" beim Verbindungsabbau, um dem Netzbetreiber die Möglichkeitzu geben, eine wahrscheinlich wieder verlangte Konfiguratio...