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KFZ-Diebstahlschutz

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017656D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 15K

Publishing Venue

Siemens

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Michael Stippler: AUTHOR [+2]

Abstract

In der Automobilindustrie sind passive Zugangskontrollmechanismen bekannt, die es einem Benutzer erlauben, sein Fahrzeug auf komfortable Weise zu ent- oder verriegeln. Eine direkte Manipulation mit mechanischen oder elektronischen Schlüsseln wie einer Funkfernbedienung ist hierfür nicht notwendig. Passive Zugangskontrollsysteme arbeiten nach dem Transponderprinzip. Es werden dabei Signale zwischen einem ID-Geber/Transponder und einem Steuergerät über einen Kommunikationskanal mit begrenzter Reichweite ausgetauscht. Den ID-Geber führt der Benutzer mit sich, das Steuergerät ist im Fahrzeug eingebaut. Alle bisherigen passiven Zugangskontrollsysteme haben jedoch den Nachteil, dass der Kommunikationskanal durch Dritte abgehört sowie verlängert werden kann und sich somit jemand unbemerkt Zugang zum Fahrzeug verschaffen kann, ohne dass der ID-Geber sich im Fahrzeugnähe befindet. Für den Motorstart mittels passivem Startsystem existiert dieses Problem in ähnlicher Form. Es wäre daher wünschenswert, passive Zugangskontrollsysteme derart auszugestalten, dass es einem Dritten nicht möglich ist, mittels des Diebstahlsszenarios „Abhören“ in Besitz des Fahrzeugs zu gelangen oder es starten zu können. Vorgeschlagen wird, jedes mal wenn ein Fahrzeug entriegelt wird, ein für den Benutzer bewusst oder unbewusst erkennbares, dem Vorgang „Fahrzeug entriegeln“ oder „Motorstart“ zuortbares Merkmal zu generieren. Die Idee ist, den Benutzer so einzubinden, dass er bei Regelabweichungen, wie Abhören der Funkverbindung eingreifen kann, andererseits aber keine Komforteinbussen im alltäglichen Gebrauch des Systems hinzunehmen hat.

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Verkehr

KFZ-Diebstahlschutz

Idee: Michael Stippler, Regensburg; Dr. Klaus Hofbeck, Regensburg

In der Automobilindustrie sind passive Zugangskontrollmechanismen bekannt, die es einemBenutzer erlauben, sein Fahrzeug auf komfortable Weise zu ent- oder verriegeln. Eine direkteManipulation mit mechanischen oder elektronischen Schlüsseln wie einer Funkfernbedienung isthierfür nicht notwendig. Passive Zugangskontrollsysteme arbeiten nach dem Transponderprinzip.Es werden dabei Signale zwischen einem ID-Geber/Transponder und einem Steuergerät übereinen Kommunikationskanal mit begrenzter Reichweite ausgetauscht. Den ID-Geber führt derBenutzer mit sich, das Steuergerät ist im Fahrzeug eingebaut. Alle bisherigen passivenZugangskontrollsysteme haben jedoch den Nachteil, dass der Kommunikationskanal durch Dritteabgehört sowie verlängert werden kann und sich somit jemand unbemerkt Zugang zum Fahrzeugverschaffen kann, ohne dass der ID-Geber sich im Fahrzeugnähe befindet. Für den Motorstartmittels passivem Startsystem existiert dieses Problem in ähnlicher Form. Es wäre daherwünschenswert, passive Zugangskontrollsysteme derart auszugestalten, dass es einem Drittennicht möglich ist, mittels des Diebstahlsszenarios „Abhören“ in Besitz des Fahrzeugs zu gelangenoder es starten zu können.

Vorgeschlagen wird, jedes mal wenn ein Fahrzeug entriegelt wird, ein für den Benutzer bewusstoder unbewusst erkennbares, dem Vorgang „Fahrzeug entriegeln“ oder „Motorstart“ zuortbaresMerkmal zu generieren. Die Idee ist, den Benutzer so einzubinden, dass er beiRegelabweichungen, wie Abhören der Funkverbindung eingreifen kann, andererseits aber keineKomforteinbussen im alltäglichen Gebrauch des Systems hinzunehmen hat.

Die Funktionsweise wird im folgenden anhand der Funktion „Fahrzeug entriegeln“ dargestellt:

Sobald ein Entriegelungswunsch eingeht, etwa durch Betätigen einer Taste am Türaussengriff,ver...