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Gleichteilekonzept für Auslöserelais von netzspanungsabhängigen und netzspanungsunabhängigen Differenz-bzw. Fehlerstromschutz-einrichtungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017682D
Original Publication Date: 2001-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 63K

Publishing Venue

Siemens

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Reinhard Schmid: AUTHOR

Abstract

Alle netzspannungsabhängigen und netzspannungsunabhängigen Differenz- bzw Fehlerstromschutzeinrichtungen beinhalten ein Auslöserelais. Dieses wird, wenn der Differenz- bzw. der Fehlerstrom die vorgegebene Auslöseschwelle überschreitet, durch den netzspannungsabhängigen oder netzspannungsunabhängigen Auslösekreis angesteuert. Das Auslöserelais wirkt direkt auf den Kraftspeicher und leitet somit die Auslösung der Differenz- bzw Fehlerstromschutzeinrichtung ein. Bild 1 zeigt beispielhaft und grob schematisch den Aufbau einer derartigen Differenzstromschutzeinrichtung. Entsprechend den Grundprizipien der unterschiedlichen Gerätekonzepte müssen die Auslöserelais von netzspannungsabhängigen und netzspannungsunabhängigen Differenz- bzw Fehlerstromschutzeinrichtungen verschiedene Anforderungsprofile erfüllen.

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Bauelemente

Gleichteilekonzept für Auslöserelais von netzspanungsabhängigen undnetzspanungsunabhängigen Differenz- bzw. Fehlerstromschutz-einrichtungen

Idee: Reinhard Schmid, Regensburg

Alle netzspannungsabhängigen und netzspannungsunabhängigen Differenz- bzwFehlerstromschutzeinrichtungen beinhalten ein Auslöserelais. Dieses wird, wenn der Differenz-bzw. der Fehlerstrom die vorgegebene Auslöseschwelle überschreitet, durch dennetzspannungsabhängigen oder netzspannungsunabhängigen Auslösekreis angesteuert. DasAuslöserelais wirkt direkt auf den Kraftspeicher und leitet somit die Auslösung der Differenz- bzwFehlerstromschutzeinrichtung ein. Bild 1 zeigt beispielhaft und grob schematisch den Aufbau einerderartigen Differenzstromschutzeinrichtung. Entsprechend den Grundprizipien derunterschiedlichen Gerätekonzepte müssen die Auslöserelais von netzspannungsabhängigen undnetzspannungsunabhängigen Differenz- bzw Fehlerstromschutzeinrichtungen verschiedeneAnforderungsprofile erfüllen.

·   für die Ansteuerung in netzspannungsunabhängigen Fehlerstromschutzeinrichtungen stehen imRegelfall Auslösescheinleistungen von < 500   m  VA zur Verfügung

·   für die Ansteuerung in netzspannungsabhängigen Differenzstromschutzeinrichtungen stehen imRegelfall Auslösescheinleistungen von > 500   m  VA zur Verfügung

Diese Anforderungsprofile führten in der Vergangenheit zu grundsätzlich verschiedenenRelaisausführungen. Alle einschlägigen Hersteller von derartigen Schutzschaltgeräten produzierenfür die beiden angesprochenen Anwendungen verschiedene Relaistypen ohne Gleichteilekonzept.

Es ist Aufgabe der Erfindung durch die erfindungsgemäße Variation der zur Verfügung stehendenParameter ein Gleichteilekonzept für die beiden Relaistypen zu realisieren. Dieses soll dieHerstellung und Montage mit möglichst identischen Werkzeugen und Fertigungsmittelnermöglichen und somit zu minimal möglichen Herstellkosten für beide Relaisausführungen führen.

Die Bilder 2 und 3 zeigen zwei verschiedene, bekannte und auch im Markt eingesetzteRelaistypen. Die Erfindung ist auf beide Relaisty...