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Verfahren zur Ortung von Kurzschlusslichtbögen in metallgekapselten gasisolierten Rohrleitern mittels Spektralanalyse der auftretenden hochfrequenten Ausgleichsvorgänge

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017696D
Original Publication Date: 2001-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 49K

Publishing Venue

Siemens

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Thorsten Flohr: AUTHOR

Abstract

Während des Betriebs von metallgekapselten gasisolierten Hochspannungs-Rohrleiter-Anlagen können Kurzschlusslichtbögen zwischen dem Innenleiter und der geerdeten Kapselung auftreten (siehe Abb.1). Die so entstandenen Lichtbögen können die Anlage beschädigen bzw. zerstören. Zur Untersuchung der Ursache des Lichtbogenüberschlags und für eine eventuelle Reparatur der Anlage ist es zuerst erforderlich, den Fehler innerhalb der Anlage zu lokalisieren. Es wird vorgeschlagen, sich zur Ortung des Fehlers eines Nebeneffektes des Kurzschlusslichtbogenüberschlages zu bedienen. Durch den niederohmigen Lichtbogen wird der Rohrleiter in zwei Anlagenteile unterteilt. Sowohl im „rechten“ als auch im „linken“ Anlagenteil breiten sich nun unabhängig von einander Very Fast Transient (VFT) – Spannungen aus. Die Grundfrequenz der jeweiligen VFT-Spannung ist dabei von der Leitungslänge zwischen Lichtbogen und Rohrleitungsabschluss abhängig. Durch die Verwendung z.B. zweier Sonden, welche an der Leitungsstrecke angeracht sind und somit eine Rohrleitungsanlage einschließen, ist es möglich, die infolge des Lichtbogenüberschlages entstandenen VFT-Spannungen zu orten. Die Sonden erfassen dabei die jeweiligen (rechte/linke Seite) Frequenzspektren der VFT-Spannungen (siehe Abb.2). Mittels einer nachgeschalteten Auswerteelektronik kann der Ort des Lichtbogenüberschlags relativ genau bestimmt werden. Dieser relativ einfache Schaltungsaufbau bietet verschiedene Vorteile: · Es können bereits vorhandene Sonden zur VFT- bzw. Teilentladungsmessung genutzt werden.

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Energie

Verfahren zur Ortung von Kurzschlusslichtbögen in metallgekapseltengasisolierten Rohrleitern mittels Spektralanalyse der auftretendenhochfrequenten Ausgleichsvorgänge

Idee: Thorsten Flohr, Erlangen

Während des Betriebs von metallgekapselten gasisolierten Hochspannungs-Rohrleiter-Anlagenkönnen Kurzschlusslichtbögen zwischen dem Innenleiter und der geerdeten Kapselung auftreten(siehe Abb.1). Die so entstandenen Lichtbögen können die Anlage beschädigen bzw. zerstören.

Zur Untersuchung der Ursache des Lichtbogenüberschlags und für eine eventuelle Reparatur derAnlage ist es zuerst erforderlich, den Fehler innerhalb der Anlage zu lokalisieren.

Es wird vorgeschlagen, sich zur Ortung des Fehlers eines Nebeneffektes desKurzschlusslichtbogenüberschlages zu bedienen.

Durch den niederohmigen Lichtbogen wird der Rohrleiter in zwei Anlagenteile unterteilt. Sowohlim „rechten“ als auch im „linken“ Anlagenteil breiten sich nun unabhängig von einander  Very FastTransient  (VFT) – Spannungen aus. Die Grundfrequenz der jeweiligen VFT-Spannung ist dabeivon der Leitungslänge zwischen Lichtbogen und Rohrleitungsabschluss abhängig.

Durch die Verwendung z.B. zweier Sonden, welche an der Leitungsstrecke angeracht sind undsomit eine Rohrleitungsanlage einschließen, ist es möglich, die infolge des Lichtbogenüberschlagesentstandenen VFT-Spannungen zu orten. Die Sonden erfassen dabei die jeweiligen (rechte/linkeSeite) Frequenzspektren der VFT-Spannungen (siehe A...