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Resonanzklappe im Dreikomponentenverfahren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017714D
Original Publication Date: 2001-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 142K

Publishing Venue

Siemens

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Werner Schnabel: AUTHOR [+2]

Abstract

Brennkraftmaschinen haben einen Ansaugtrakt zur Zuführung der Luft zu den einzelnen Zylindern. In einem derartigen Ansaugtrakt sind häufig Klappen eingesetzt - beispielsweise Resonanzklappen oder Schaltklappen zum Einstellen verschiedener effektiver Saugrohrlängen. Die Ansaugtrakte sind häufig aus Kunststoff gespritzt. Es können beim Spritzen des Ansaugtraktes höhere Fertigungstoleranzen akzeptiert werden, wenn die Klappe oder die Klappen zusammen mit einem Rahmen in den Ansaugtrakt eingesetzt werden und dieser Rahmen wiederum zu den Wänden des Ansaugtraktes hin mit einer Dichtung versehen ist. Die Klappen werden im Regelfall in einer Ausnehmung einer Wandung eines Saugrohres des Ansaugtrakts angeordnet und müssen sehr dicht sein, um sicherzustellen, dass beispielsweise im Falle von Resonanzklappen die Resonanzen im Saugrohr ausgebildet werden. Dazu muss dann auch der Rahmen der Klappe dicht montiert sein. Ferner müssen die Dichtung des Rahmens und die Dichtung der Klappe zum Rahmen hin auch bei starken Pulsationen der Ansaugluft dicht sein. Es ist wünschenswert, die Klappe inklusive des Rahmens besonders qualitativ hochwertig und gleichzeitig kostengünstig herzustellen. Die Klappe, der Rahmen und die Dichtungen werden aus einem Kunststoffmaterial hergestellt. Es ist ein Kombiwerkzeug vorgesehen, das zum Herstellen des Rahmens, der Klappe und der Dichtungen geeignet ist, ohne dass die einzelnen Elemente während des Herstellungsvorgangs aus dem Kombiwerkzeug entnommen werden müssen. Das Kombiwerkzeug ist dazu entsprechend in der Darstellung in den Figuren 1-4 ausgebildet. In einem ersten Schritt sind alle Schieber A B, und C zusammengefahren. In diesem Zustand wird der Kunststoff für den Rahmen über eine Einspritzdüse eingespritzt. In dem nächsten Schritt werden die Schieber B und der Schieber D (Achse) um den Betrag der gewünschten Klappendicke auseinandergezogen. Ein weiteres Kunststoffmaterial wird dann eingespritzt, welches vorzugsweise eine niedrigere Schmelztemperatur hat als das Kunststoffmaterial des Rahmens. In einem nächsten Schritt wird der Schieber C um den Betrag der gewünschten Dichtungsdicke am Rahmen gezogen. Anschließend wird entsprechendes Kunststoffmaterial -vorzugsweise ein Elastomer - eingespritzt und bildet somit die Dichtung. Die Temperatur des in diesem Schritt eingespritzten Kunststoffmaterials und dessen Eigenschaften sind so gewählt, dass es sich fest an dem Rahmen anlegt oder sich mit ihm verbindet. Nach einer ausreichenden Aushärtezeit werden alle Schieber geöffnet und das Teil fällt aus dem Kombiwerkzeug. Anschließend muss nur noch die Klappe um 180° gedreht werden, so dass sie dann an der Dichtung des Rahmens zur Anlage kommt. Dieses so gefertigte Teil kann dann einfach in den Ansaugtrakt eingesetzt und dort beispielsweise festgeschraubt werden.

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Industrie

Resonanzklappe im Dreikomponentenverfahren

Idee: Werner Schnabel, Ravenstein; Thomas Eckl, Köfering

Brennkraftmaschinen haben einen Ansaugtrakt zur Zuführung der Luft zu den einzelnen Zylindern.In einem derartigen Ansaugtrakt sind häufig Klappen eingesetzt - beispielsweise Resonanzklappenoder Schaltklappen zum Einstellen verschiedener effektiver Saugrohrlängen. Die Ansaugtraktesind häufig aus Kunststoff gespritzt. Es können beim Spritzen des Ansaugtraktes höhereFertigungstoleranzen akzeptiert werden, wenn die Klappe oder die Klappen zusammen mit einemRahmen in den Ansaugtrakt eingesetzt werden und dieser Rahmen wiederum zu den Wänden desAnsaugtraktes hin mit einer Dichtung versehen ist. Die Klappen werden im Regelfall in einerAusnehmung einer Wandung eines Saugrohres des Ansaugtrakts angeordnet und müssen sehrdicht sein, um sicherzustellen, dass beispielsweise im Falle von Resonanzklappen die Resonanzenim Saugrohr ausgebildet werden. Dazu muss dann auch der Rahmen der Klappe dicht montiertsein. Ferner müssen die Dichtung des Rahmens und die Dichtung der Klappe zum Rahmen hinauch bei starken Pulsationen der Ansaugluft dicht sein. Es ist wünschenswert, die Klappeinklusive des Rahmens besonders qualitativ hochwertig und gleichzeitig kostengünstig herzustellen.

Die Klappe, der Rahmen und die Dichtungen werden aus einem Kunststoffmaterial hergestellt. Esist ein Kombiwerkzeug vorgesehen, das zum Herstellen des Rahmens, der Klappe und derDichtungen geeignet ist, ohne dass die einzelnen Elemente während des Herstellungsvorgangs ausdem Kombiwerkzeug entnommen werden müssen. Das Kombiwerkzeug ist dazu entsprechend inder Darstellung in den Figuren 1-4 ausgebildet. In einem ersten Schritt sind alle Schieber A B,und C z...