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Kostengünstige Realisierung eines „X-to-the-Curb“ Systems

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017738D
Original Publication Date: 2001-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 4 page(s) / 23K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Manfred Huber: AUTHOR [+2]

Abstract

Im diesem Text werden zwei Systeme beschrieben, welche jedoch auf der gleichen Idee beruhen, dabei steht „X“ hier und im folgenden für ,,Fiber“ bzw. für ,,Radio“.

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Information / Kommunikation

Kostengünstige Realisierung eines „X-to-the-Curb“ Systems

Idee: Dr. Manfred Huber, München; Karl-Heinz Möhrmann, München

Im diesem Text werden zwei Systeme beschrieben, welche jedoch auf der gleichen Idee beruhen,dabei steht „X“ hier und im folgenden für ,,Fiber“ bzw. für ,,Radio“.

,,Fiber-to-the-Curb“ Systeme führen eine optische Faser in die Nähe der Teilnehmer. Die Faserendet in einer  Optical Network Unit  (ONU). Von und zu dieser ONU werden die Signale überdie letzen wenigen 100m über andere Medien (Koaxkabel, symmetrische Cu-Paare) zu und vonden angeschlossenen Teilnehmern mittels elektrischer Signale übertragen. Die ONU enthältelektro-optische und optisch-elektrische Wandler und einen Multiplexer/Demultiplexer, welchedie Signale für/von den einzelnen Teilnehmer(n) für die optische Übertragung auf der Glasfaserzusammenführt bzw. für die elektrische Übertragung auf den metallischen Teilnehmerleitungentrennt.

Die vorgeschaltete Glasfaser ist üblicherweise eine Einmodenfaser und kann eine individuelleFaser pro ONU oder Teil eines passiven optischen Netzes (PON) sein. Im letzteren wird einevon einer gemeinsamen Kopfstelle kommende einzelne Faser mehrfach passiv zu mehrerenONUs verzweigt. Die Richtungstrennung für die Übertragung auf der Faser kann durch Zeit-,Frequenz- oder optisches Wellenlängenmultiplex erfolgen. Im PON ist zudem eine Trennung derSignale der verschiedenen Teilnehmer in der Kopfstelle erforderlich. Hierzu wird ein Vielfach-Zugriffsverfahren (üblicherweise TDMA) eingesetzt.

Trotz einer Standardisierung durch das FSAN Konsortium konnte sich FTTC bisher nicht ingrößerem Maße durchsetzen. Die Gründe dafür sind in den relativ hohen Kosten derGlasfaserverlegung und in den aufwendigen ONUs zu sehen. Letztere sind häufig im Freienuntergebracht und sind sehr harten klimatischen Bedingungen unterworfen. Zudem wird inbisherigen Systemen in der Regel für Telefonie ein ,,lifeline service“ gefordert, d.h. Telefonierensoll auch noch möglich sein, wenn die externe Stromversorgung der ONU ausfällt. Hierzu müssendie angeschlossenen Endgeräte von der ONU aus mit Strom versorgt werden. Um dies auch beiAusfall der externen Stromversorgung zu ermöglichen, sind sehr aufwendige Pufferbatterien in derONU erforderlich. Ferner erfordert die ONU eine zusätzliche Stromversorgung, entweder durchein paralleles metallisches Kabel von der Kopfstelle (Amt) oder durch lokale Anbindung an dasEVU-Netz.

Mit dem stürmischen Wachstum und der laufenden technischen Weiterentwicklung des Internet istzukünftig eine starke Zunahme der zu übertragenden Datenrate zu erwarten. Die flächendeckende

Siemens Technik Report

Jahrgang 4  Nr. 12  Juli 2001

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Bereitstellung der erforderlichen Datenraten für schnellen Internet-Zugriff erfordert den Einsatzeines leistungsfähigeren Übertragungssystems.

Hiermit wird eine kostengünstige FTTC Lösung für diesen Anwendungsfall vorgest...