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Richtungsunabhängiger Monitorkoppler

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017775D
Original Publication Date: 2001-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 5 page(s) / 22K

Publishing Venue

Siemens

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Rainer Wiesmann: AUTHOR [+5]

Abstract

In transparenten optischen Netzen mit Wellenlängenmultiplex (WDM) werden mehrere Kanäle durch verschiedene Wellenlängen realisiert. Die unterschiedlichen Wellenlängen erfahren im System unterschiedliche Dämpfungen bzw. Verstärkungen, so dass über mehrere Netzelemente hinweg die Leistungspegel zwischen den Kanälen stark variieren. Daher ist der Einsatz von VOAs (Variable Optische Abschwächer) zur Leistungsbilanzierung notwendig.

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Information / Kommunikation

Richtungsunabhängiger Monitorkoppler

Idee: Rainer Wiesmann, Geltendorf; Björn Heiko Heppner, München;

Oliver Bleck, München; Jürgen Kolb, Fürstenfeldbruck; Andreas Fricke, München

In transparenten optischen Netzen mit Wellenlängenmultiplex (WDM) werden mehrere Kanäledurch verschiedene Wellenlängen realisiert. Die unterschiedlichen Wellenlängen erfahren imSystem unterschiedliche Dämpfungen bzw. Verstärkungen, so dass über mehrere Netzelementehinweg die Leistungspegel zwischen den Kanälen stark variieren. Daher ist der Einsatz von VOAs(Variable Optische Abschwächer) zur Leistungsbilanzierung notwendig.

Einem Multiplexer/Demultiplexer (Mx/Dx) nachgeschaltet ist in jedem Einzelkanal ein VOA,dessen Dämpfung über davor und danach angeordnete Messstellen M1 und M2 mit denMonitordioden MD bestimmt wird (Bild 1). Der Mx/Dx arbeitet sendeseitig als Multiplexer undempfangsseitig als Demultiplexer. Alle Verbindungen sind verspleißt, um möglichst niedrige unddurch unterschiedliche Steckerdämpfung und Steckerverschmutzung unbeeinflussteDurchgangsdämpfung zu gewährleisten. Die Differenz der an den Messstellen M1 und M2gemessenen Lichtleistung wird zum Einstellen und Regeln der VOA-Dämpfung verwendet. Umdie Anordnung sowohl sende- als auch empfangsseitig in einer Übertragungsstrecke einsetzen zukönnen, ist volle Bidirektionalität dieser Anordnung gefordert. Aus Gründen der Platzökonomieund der Minimierung von Faseranzahl und -länge ist es vorteilhaft, die Messstellen M1 und M2 zueiner möglichst kompakten Einheit "Monitor" zusammenzufassen.

Bild 1:  Teilsystem

Mx/Dx

A

Monitor

MD

MD

P1

P2

P3

P4

VOA

M15:95 coupler 1

M25:95 coupler 1

P1 P3

P4

P2

B

Siemens Technik Report

Jahrgang 4  Nr. 12  Juli 2001

- 211 -

Übliche 3-Port-Koppler sind optisch unidirektional. Eine Lösung der Aufgabe durchZusammenführen der Ports P2 und P4 eines 4-Port-Kopplers über einen separaten3-dB-Koppler würde einerseits den Messbereich nach niedrigen Leistungen hin einschränken undandererseits die auf der Baugruppe unterzubringenden Faserlängen um ca. 10..12 m pro Kanalerhöhen.

Bislang werden 4-Port-Koppler eingesetzt, so dass für jede Richtung eine Monitordiode benötigtwird (Bild 2).

Bild 2:   4-Port Koppler bzw. Splitter

Oder es werden nur 3-Port Koppler eingesetzt. In der Konsequenz liegt ein richtungsabhängigesBauteil vor. Dies erhöht die Baugruppenvielfalt in der Produktion und damit die Kosten, da für dieEmpfangs- und Sendeseite unterschiedliche Baugruppen benötigt werden.

Eine andere Möglichkeit ist, die beiden Monitorarme über einen 3 dB-Splitter zusammenzufassen(Bild 3), der rückwärts durchlaufen wird und somit als Koppler fungiert. BeimRückwärtsdurchlaufen eines Splitters entstehen jedoch physikalisch bedingt 3 dB Verlust, die hieraus systemtechnischer Sicht nicht toleriert werden können.

Bild 3:  4-Port Koppler mit 3 db Koppler

Monitordiode für

Input B

Monitordiode für

Input A

5%

5%

4-Port ...