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Verfahren und Einrichtung zur exklusiven Verteilung von Peripheriesignalen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017800D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 541K

Publishing Venue

Siemens

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Joachim Eberman: AUTHOR [+2]

Abstract

Programmierbare Prozeßsteuerungen verfügen über Prozeßdaten, die zyklisch oder direkt zum Nutzungs- zeitpunkt gelesen, verarbeitet und ausgegeben werden und als Abbild in einem steuerungsinternen Speicher (Abbildspeicher) verfügbar sind. Das Abbild der Prozeßsignale ist einer Verarbeitungsstationen (nach- folgend VS) fest zugeordnet und wird durch diese als ganzes aktualisiert und verwaltet. Andere VS, die auf Peripheriesignale zugreifen müssen, können über vereinbarte Schnittstellen auf ihre Daten zugreifen und sie durch die peripheriebesitzende VS transpor- tieren lassen. Sie sind auf diese Dienstleistung ange- wiesen, weil sie keine eigene Peripherie besitzen. Für mehrere VS in einer Prozeßsteuerung gibt es keine „privaten" Peripheriebereiche (nachfolgend PB), sondern lediglich Möglichkeiten, einen Teil der Peri- pherie zu nutzen, ohne zu wissen, ob nicht durch andere Komponenten im System die gleiche Periphe- rie genutzt wird. Das Anwendungsgebiet der Erfindung sind frei pro- grammierbare und konfigurierbare mikrorechnerge- stützte Steuerungsbaugruppen einer Prozeßsteuerung für Maschinen, Handlingseinrichtungen und Anla- genteile, bei denen durch ein Inbetriebnahmetool frei projektierbare Peripheriesignale auf verschiedene Verarbeitungsstationen (nachfolgend VS) und unter- schiedliche Hardwareausprägungen zuzuordnen sind.

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Bauelemente

Verfahren und Einrichtung zur ex-klusiven Verteilung von Peripherie-signalen

Idee: Joachim Eberman, Chemnitz;

Dieter Schwarzbach, Chemnitz

Programmierbare� Prozeßsteuerungen� verfügen� überProzeßdaten, die zyklisch oder direkt zum Nutzungs-zeitpunkt gelesen, verarbeitet und ausgegeben werdenund als Abbild in einem steuerungsinternen Speicher(Abbildspeicher) verfügbar sind.� Das� Abbild� derProzeßsignale ist einer Verarbeitungsstationen (nach-folgend VS) fest zugeordnet und wird durch diese alsganzes aktualisiert und verwaltet. Andere VS, die aufPeripheriesignale� zugreifen� müssen,� können� übervereinbarte� Schnittstellen� auf� ihre Daten zugreifenund sie durch die peripheriebesitzende VS transpor-tieren lassen. Sie sind auf diese Dienstleistung ange-wiesen, weil sie keine eigene Peripherie besitzen. Fürmehrere VS in einer Prozeßsteuerung gibt es keine„privaten" Peripheriebereiche (nachfolgend PB),sondern lediglich Möglichkeiten, einen Teil der Peri-pherie� zu� nutzen,� ohne� zu� wissen, ob nicht durchandere Komponenten im System die gleiche Periphe-rie genutzt wird.

Das Anwendungsgebiet der Erfindung sind frei pro-grammierbare und� konfigurierbare� mikrorechnerge-stützte Steuerungsbaugruppen einer Prozeßsteuerungfür� Maschinen,� Handlingseinrichtungen und Anla-genteile, bei denen durch ein Inbetriebnahmetool freiprojektierbare Peripheriesignale auf verschiedeneVerarbeitungsstationen (nachfolgend VS) und unter-schiedliche Hardwareausprägungen zuzuordnen sind.

Aufgabe der Erfindung ist es, jeder VS exclusiv zu-geordnete Peripheriedaten aus einer bestimmten Viel-falt von PB zuzuweisen, ohne daß ein oder mehrerePB als ganzes von dieser VS belegt werden. Alle PBim System sind durch Projektierung durch ein Inbe-triebnahmetool allen VS so zur Verfügung zu stellen,daß jede Station exclusiv die benötigten Ressourcenbelegen und damit für andere den Zugriff blockierenkann.

Die Aufgabenstellung� wird� erfindungsgemäß� wiefolgt gelöst: Alle Zugriffe auf die PB werden durchAdaptierungseinheiten (nachfolgend AE) an eineeinheitlich verwaltete Speicherschnittstelle angepaßt.Die� AE� erfüllt� alle Hardwarebedingungen für dierichtige� und� zeitgerechte Datenaktualisierung zwi-schen PB und Speicherschnittstelle (nachfolgend SS).Sie ist peripheriespezifisch ausgeprägt. Die Zugriffeder VS auf die Systemperipherie werden als Zugriffeauf die SS durch� Treiber� realisiert.� Diese� Treiberwerden zugriffsgranular und datentypgerecht imSystemanlauf von� den� VS� gemäß� ihrer� Peripherie-projektierung� angefordert.� Falsche Peripheriezuord-nungen werden im Systemanlauf erkannt und verhin-

dern den Übergang in den aktiven Steuerungsbetrieb.Es wird bei der Vergabe der Treiber genau der gefor-derte PB exklusiv belegt. Falls die gleiche Peripherieoder Teile davon durch andere VS für Schreibzugrif-fe belegt wurden oder werden sollen, werden keineTreiber und damit keine Zugriffsberechtigung...