Browse Prior Art Database

Adaptive Virtual Partitioning

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017913D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 172K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Norbert Mersch: AUTHOR

Abstract

Die Erfindung ist ein verbessertes Verfahren für Service Protection. Service Protection ist ein Begriff aus verbindungsorientierten Netzen und bezeichnet das Ziel, daß ein Teil einer Link-Bandbreite für eine oder mehrere Verkehrsklassen reserviert wird. Diese Teile werden im Folgenden ‚reservierter Bandbrei- ten-Bereich‘ oder auch ‚reserviertes Cluster‘ genannt. Der Verkehr, für den ein Bereich reserviert wird, wird im Folgenden ‚zu schützender Verkehr‘ ge- nannt, der übrige Verkehr ‚Störverkehr‘. Ein gutes Service Protection-Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 49% of the total text.

Information / Kommunikation

Adaptive Virtual Partitioning

Idee: Norbert Mersch, München

Die Erfindung  ist  ein  verbessertes  Verfahren  fürService Protection. Service Protection ist ein Begriffaus verbindungsorientierten  Netzen  und  bezeichnetdas Ziel, daß ein Teil einer Link-Bandbreite für eineoder mehrere Verkehrsklassen reserviert wird. DieseTeile werden  im  Folgenden  ‚reservierter  Bandbrei-ten-Bereich‘ oder auch ‚reserviertes Cluster‘ genannt.Der  Verkehr,  für  den  ein  Bereich  reserviert  wird,wird  im  Folgenden  ‚zu  schützender Verkehr‘ ge-nannt,  der  übrige  Verkehr ‚Störverkehr‘. Ein gutesService Protection-Verfahren  zeichnet  sich  dadurchaus, daß

•   der ‚reservierte Bandbreitenbereich‘ immer dannzur  Verfügung  steht,  wenn  er  gebraucht  wird,unabhängig von der Lastsituation und den Eigen-schaften des Störverkehrs (garantierter Schutz).

•   die Bandbreite, die vom zu schützenden Verkehrnicht benötigt  wird,  möglichst  weitestgehenddem  übrigen  Verkehr  zur  Verfügung gestelltwird, um zu einer maximalen Link-Auslastung zukommen (Flexibilität).

•   das Verfahren möglichst einfache Mechanismenbenutzt (Einfachheit).

Bisherige Verfahren:

Eine Möglichkeit, Service Protection zu realisieren,ist  Complete  Partitioning.  Dieses  Verfahren  bietetabsoluten  Schutz,  aber  keine  Flexibilität. Bessergeeignet  sind  daher  Verfahren,  die dieses Problemmit Hilfe der Trunk Reservation lösen. Trunk Reser-vation bedeutet, daß ein Ruf dann angenommen wird,wenn C av  < T R  ist, mit (C av  = verfügbare Bandbreite,T R  - Trunk Reservation). Trunk Reservation für Ser-vice Protection bewirkt, daß ein zu schützender Ver-kehr gegenüber  einem  Störverkehr  priorisiert  wird.Das Ziel ist, den Einfluß des Störverkehrs zu mini-mieren. Ganz vermeiden läßt sich der Einfluß nicht.Aus diesem Grund muß angegeben werden, um wie-viel sich die Blockierungswahrscheinlichkeit maximalverschlechtern darf. Eine weitere Schwierigkeit die-ses Verfahrens besteht darin, daß die Größe von TRvon der Stärke des Störverkehrs abhängt.

Das  derzeit  leistungsfähigste,  in der Literatur be-schriebene  Service  Protection  Verfahren, ist dasTrunk Reservation Verfahren wie es von G. Ash [1]beschrieben ist. Wenn man den Parameter n j  auf 0setzt (es ist nicht erwähnt, wie er zu setzen ist), solautet der Algorithmus:

mit x = Verkehrsklasse, m(x) = Anzahl der bereitsangenommenen Verbindungen,  c(x)  =  reservierterBandbreitenbereich

Dieses Verfahren hat folgende Schwächen:

Für große Störbandbreiten braucht man große TrunkReservation  Werte  und  für  kleine Störbandbreitenkleine Trunk Reservation Werte. Das Verfahren vonAsh gilt explizit nur für den Fall, daß der Störverkehrkleinere Bandbreiten hat als der zu schützende Ver-kehr (s. Ash in [1]).

T Rmax   wird  abhängig  von 2 Parametern geregelt:TR max  - c(x); TR max  = f (aktuelle Blockierungswahr-scheinlichkeit).

Dies hat mehrere...