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Algorithmus zur Berechnung der optimalen Kanalleistung in jedem Faserabschnitt in einem Vielkanal WDM System

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017917D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 3 page(s) / 142K

Publishing Venue

Siemens

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Christian Eder: AUTHOR

Abstract

Die optimale Kanalleistung eines Verstärkers für die beste Reichweite wird derzeit durch Berechnung mit Hilfe von Tabellen oder einem Softwareprogramm, das für viele verschiedene Kanalleistungen die Reichweite berechnet und durch Probieren das Opti- mum findet, bestimmt.

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Information / Kommunikation

Algorithmus zur Berechnung deroptimalen Kanalleistung in jedemFaserabschnitt in einem VielkanalWDM System

Idee: Christian Eder, München

Die optimale Kanalleistung eines Verstärkers für diebeste Reichweite wird derzeit durch Berechnung mitHilfe von Tabellen oder einem Softwareprogramm,das für viele verschiedene Kanalleistungen dieReichweite berechnet und durch Probieren das Opti-mum findet, bestimmt.

Im terrestrischen ULH (ultra-long-haul)-Bereich mitsehr vielen (20...50) unterschiedlich langen Spans proLink, die aus verschiedenen Fasern bestehen können,findet durch die Vielzahl der Variationsmöglichkeitendie Berechnung mit Tabellen oder durch Probieren inendlicher Rechenzeit nicht das Optimum.

Für die Ermittlung der optimalen Kanalleistung wirddie  Benutzung  eines Algorithmus vorgeschlagen.Dieses Verfahren modelliert den Verstärker nur durchseine Rauschzahl und kann daher nicht nur für dieOptimierung  von  EDFA  verstärkten Strecken, son-dern  auch  für  kombinierte  Raman- und EDFA-Verstärker verwendet werden, wenn man im Falle derverteilten  Ramanverstärkung  mit einer effektivenRauschzahl des konzentrierten Verstärkers rechnet.

Nichtlineare Effekte werden durch das Konzept einercharakteristischen Leistung modelliert, die als Maß-zahl dient, wieviel Verzerrungen bereits aufgelaufensind. Damit ist sowohl für die Berücksichtigung derNichtlinearität als auch für die Berechnung des Sig-nalrauschabstandes  eine  Entkopplung  der  Optimie-rung von den physikalischen Einflussgrößen gegebenund die Optimierung damit leicht auf neue Erkennt-nisse im Bereich der nichtlinearen Faseroptik bzw.neue Verstärkertechniken übertragbar.

Effekte wie die Ramanleistungsübertragung vom C-Band auf das L-Band können durch Einführung einereffektiven Dämpfung pro Span, die bandabängig ist,ebenso berücksichtigt werden.

Im allgemeinen besteht ein Link aus vielen verschie-denen  Faserabschnitten  mit verschiedenen Längenund sogar verschiedenen Faserparametern. Im abso-luten Optimum hängt die Leistung in einem Span vonallen anderen Spans ab. Da aber die Software nichtautomatisch wissen  kann,  wie  weit  das  System  beivorgegebenen  Spans  kommt,  muss  sie Schritt fürSchritt nach vorne  rechnen  und  jeden  neuen  Spanseparat,  unter  Beachtung  der bisher aufgelaufenenStrecke,  betrachten.  Jeder  Span  wird  nun so opti-miert, als ob der ganze Link aus äquidistanten Spansdieser Länge, Dämpfung und Fasertyps besteht undman mit der optimierten Leistung in diesem Faser-

Siemens  Technik Report      Jahrgang 4  Nr.13      Oktober 2001

Information / Kommunikation

Equation (3) gives the optimized channel power, ifthe following parameters are known:

Pchar: characteristic maximum power of a fiber type,channel number and spacing: Sum over all spans forevery single channel must be below that limit (typicalvalue 12.5 dBm for 160 channels, 50 GHz spacing onSSMF), Pchar is exactly correct for one single span,b...