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Nutzung von Positionsinformationen in Kommunikationsdiensten mit sofortiger Zustellung von Nachrichten (sogenannte Instant Messaging Services)

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017920D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 3 page(s) / 176K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Markus Trauberg: AUTHOR [+2]

Abstract

Im weltweiten Datenkommunikationsnetz, dem Inter- net, wird eine Dienstart von sehr vielen Teilnehmern genutzt. Dabei werden kurze schriftliche Mitteilungen oder aber auch andere Informationsarten wie Bilder, Daten, Musik, usw. ohne Verzögerung transportiert. Diese Dienstart wird als Instant Messaging oder auch Immediate Messaging bezeichnet.

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Nutzung von Positionsinformatio-nen in Kommunikationsdienstenmit sofortiger Zustellung vonNachrichten (sogenannte InstantMessaging Services)

Information / Kommunikation

Idee: Dr. Markus Trauberg, Vechelde;

Andreas Schmidt, Braunschweig

Im weltweiten Datenkommunikationsnetz, dem Inter-net, wird eine Dienstart von sehr vielen Teilnehmerngenutzt. Dabei werden kurze schriftliche Mitteilungenoder aber auch andere Informationsarten wie Bilder,Daten, Musik, usw. ohne Verzögerung transportiert.Diese Dienstart wird als Instant Messaging oder auchImmediate Messaging bezeichnet.

Zusätzlich werden den Teilnehmern von einemNetzwerkelement  Statusinformationen  über  die  au-genblickliche Kommunikationsbereitschaft andererTeilnehmer zur Verfügung gestellt.

Weiterhin ist auch die Bildung von Benutzergruppenmöglich,  so  dass  nur  die autorisierten Teilnehmereiner Gruppe die Nachrichten, die in dieser Gruppeausgetauscht werden, empfangen können.

Mit  der  Ausweitung  der  Datenkommunikation aufMobilfunksysteme der 2. und 3. Generation und denzukünftig zur Verfügung stehenden höheren Übertra-gungsdatenraten wird die beschriebene Dienstart auchfür Mobilfunksysteme  spezifiziert  werden.  Zudemwird mit Endgeräten der 3. Mobilfunkgeneration einePositionsbestimmung der mobilen Endgeräte imNetzwerk möglich sein.

Nachteilig dabei ist, dass bisher kein Verfahren zurNutzung der Positionsinformationen von Mobilfunk-teilnehmern in einem Kommunikationsdienst mitsofortiger Zustellung von Nachrichten bekannt ist.

Um diese Positionsinformationen nutzen zu können,wird zunächst die Position eines Mobilfunkendgerä-tes entweder durch das Gerät selbst oder durch dasNetzwerk gemäß dem Stand der Technik bestimmt.Bei Mobilfunkgeräten der  2.  Generation  kann  diePositionsbestimmung durch einen Satellitennavigati-onsempfänger des GPS-Systems (Global PositioningSystem) erfolgen; bei  Mobilfunkgeräten  der  drittenGeneration kann eine Positionsbestimmung durch dasMobilfunksystem erfolgen.

Es wird die Positionsinformation im Kommunikati-onsdienst mit sofortiger Zustellung von Nachrichtenvom Mobilfunkgerät des Teilnehmers oder von derMobilfunknetzwerkeinheit,  welche  die  Positionsin-formationen generiert, an das Kommunikationsdienst-Netzwerkelement übertragen, das die Informationenüber die Verfügbarkeit der Teilnehmer des Dienstesverwaltet – den Kommunikationsdienstserver (KDS).

Neben der Information, ob der Teilnehmer kommuni-kationsbereit  ist,  wird  zusätzlich  seine Position ineiner Teilnehmerliste TL erfaßt (siehe Abbildung 1).

Nun  kann  die  Positionsinformation auch anderenTeilnehmern des Kommunikationsdienstes zusammenmit den übrigen Statusinformationen mitgeteilt wer-den. Der Vorteil liegt z.B. darin, dass durch gezieltePositionsänderungen eines oder mehrerer Teilnehmerauch ein reales Treffen von Teilnehmern erzielt wer-den kann.

Weiterhin kann die Positionsinformation vom Dienst-anbieter  genutzt  werden,  um  Gemeinschaften vonTeilnehme...