Browse Prior Art Database

Verfahren zur kontinuierlichen Überwachung der Übertragungsgüte hochbitrartiger xDSL-Strecken

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017939D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 6 page(s) / 413K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Chlodwig Neuhäusler: AUTHOR [+2]

Abstract

In den Standards [1], [2] und [3] (siehe Quellen) werden Verfahren beschrieben, mit denen die Über- tragungsgüte von xDSL-Strecken überwacht wird. Diese Verfahren beruhen auf der Überwachung von unterschiedlichsten Parametern. Diese Parameter, z.B. Fehlerzähler und Sekundenzähler für Intervalle, in denen Störungen vorliegen (detektiert vom Modem beim Endteilnehmer oder durch die Teilnehmeran- schlussbaugruppe beim Amt), werden auf der xDSL Teilnehmeranschlussbaugruppe (CO, Central Office) in einer Steuerdatenbank (MIB, Management Infor- mation Base) abgelegt.

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 24% of the total text.

Information / Kommunikation

Verfahren zur kontinuierlichen Ü-berwachung der Übertragungsgütehochbitrartiger xDSL-Strecken

Idee: Chlodwig Neuhäusler, München;

Dr. Stephan Binde, München

In den  Standards  [1],  [2]  und  [3]  (siehe  Quellen)werden Verfahren beschrieben, mit denen die Über-tragungsgüte von  xDSL-Strecken  überwacht  wird.Diese Verfahren beruhen auf der Überwachung vonunterschiedlichsten Parametern. Diese Parameter,z.B. Fehlerzähler und Sekundenzähler für Intervalle,in denen Störungen vorliegen (detektiert vom Modembeim  Endteilnehmer  oder  durch  die Teilnehmeran-schlussbaugruppe beim Amt), werden auf der xDSLTeilnehmeranschlussbaugruppe (CO, Central Office)in einer Steuerdatenbank (MIB, Management Infor-mation Base) abgelegt.

Das Netzwerk Management System besitzt die Mög-lichkeit  diese  Daten  bei  Bedarf  über  ein einfachesNetzwerk  Management  Protokoll (SNMP, SimpleNetwork  Management  Protocol)  abzurufen  und dieInformationen dem Wartungspersonal (Operator)zugänglich zu machen.

Dieser Ansatz besitzt allerdings folgende Nachteile:

1.     Es besteht kein zeitlicher Bezug zwischen demAuftreten von Fehlern und der zu dieser Störungbeim Wartungspersonal verfügbaren Informatio-nen, d.h. es existiert keine Echtzeit-Fehlersignalisierung.

2.     Es wird keine Information bereitgestellt, zu wel-chem Zeitpunkt ein Fehlerzustand wieder been-det ist.

3.     Es sind  stets  größere  Datenmengen  zum  Netz-werk Management System  zu  übertragen,  dievom Management System auszuwerten sind.

4.     Es existiert kein Automatismus bei der Meldungvon Fehlern.

Die Idee besteht  in  der  Entwicklung  eines  Verfah-rens, das es ermöglicht die Übertragungsgüte aktiverxDSL-Strecken,  die  im Teilnehmerzugangsbereichverwendet werden,  kontinuierlich  und  auf  einfacheWeise (d.h. mit geringem Aufwand) zu überwachen.Gleichzeitig sollen die dabei gewonnenen Informati-onen in komprimierter Weise einem Netzwerk Mana-gement System zur Verfügung gestellt werden.

Das nachfolgend beschriebene Verfahren wählt ausder Vielzahl der in den Standards definierten Perfor-mance Parametern einige wenige aus, mit deren Hilfees möglich ist, eine Aussage über die zeitliche Dauervon Fehlersituationen zu treffen und diesen Fehler-zeitraum dem Netzwerk Management System in ge-eigneter Form  zugänglich  zu  machen.  Nachfolgend

139

Information / Kommunikation

wird das Verfahren am Beispiel von Zählern erläu-tert, die bei bestimmten Fehlersituationen im Sekun-dentakt inkrementiert werden. Dies sind z.B. Sekun-denzähler für:

•   Fehler, die Error Korrektur Block erkannt wer-den (Forward Error Correction second-line, far-end/near-end)

•   Ernsthafte  Fehlersituationen  (Severely Erroredsecond, far-end/near-end)

•   Unterbrochene Verbindung (Unavailable se-conds, far-end/near-end)

Diese  Sekundenzähler  haben  jeweils eine Laufzeitvon  15  Minuten  und  werden anschließend neu ge-startet. Sie werden im Falle von er...