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Verfahren und Vorrichtung zur BIP-8-Kompensation in virtuellen Containern (VC) beim Betrieb mit Tandem Connection Monitoring (TCM) und Verfahren und Vorrichtung zur Wiedererlangung einer transparenten Durchleitung von VC nach Abschaltung von TCM in SONET/SDH-Netzwerken

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017957D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 4 page(s) / 167K

Publishing Venue

Siemens

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Kay Migge: AUTHOR

Abstract

SDH/SONET-Netzwerke können aus Strecken meh- rere Netzbetreiber bestehen. Das heißt, die im SDH/SONET-Signal in virtuellen Containern (VC) verpackte Nutzinformation durchläuft auf ihrem Weg von der Quelle zur Senke in der Regel mehrere Nutz- elemente, die wiederum unterschiedlichen Betreiben gehören. Ein Feature von SDH/SONET ist Tandem Connection Monitoring (TCM). Es erlaubt dem Ope- rator eines Netzwerkbetreibers die Überwachung von SDH/SONET-Signalen innerhalb des eigenen Netz- werkabschnitts, auch wenn in der eigenen Domäne keinen Terminierung des Signals erfolgt. Zu diesem Zweck wird am Beginn der Überwachung (TCM- Source) ein TCM-Sublayer in das SDH/SONET- Signal eingeführt, der am Ende der zu überwachen- den Strecke (TCM-Sink) wieder entfernt (terminiert) wird. Mit TCM kann die Qualität eines Netzwerkab- schnitts durch diesen zusätzlich im SDH/SONET- Signal eingeführten TCM-Layer ohne Beeinflussung anderer Layer festgestellt werden. Über die Bildung und Speicherung von TCM-Performancewerten läßt sich die jeweilige Übertragungsqualität von aufeinan- derfolgenden Netzwerkabschnitten unterschiedlicher Carrier dokumentieren. Die tatsächliche Qualität der Datenübertragung ist für die Abrechnung von Stre- cken-Nutzungsgebühren von großer Bedeutung. Die für die Überwachung eines VC-Signals notwen- digen Informationen werden im N1-Byte des VC- Path Overheads (POHs) übertragen. Durch die Ver- änderung des N1-Bytes, d.h. das Einsetzen eines neuen N1-Bytes in den VC-POH, muß das B3-Byte entsprechend kompensiert werden, um fälschlich erkannte B3-Paritätsverletzungen zu vermeiden.

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Information / Kommunikation

Verfahren und Vorrichtung zurBIP-8-Kompensation in virtuellenContainern (VC) beim Betrieb mitTandem Connection Monitoring(TCM) und Verfahren und Vor-richtung zur Wiedererlangung ei-ner transparenten Durchleitungvon VC nach Abschaltung vonTCM in SONET/SDH-Netzwerken

Verfahren und Vorrichtung zurBIP-8-Kompensation in virtuellenContainern (VC) beim Betrieb mitTandem Connection Monitoring(TCM) und Verfahren und Vor-richtung zur Wiedererlangung ei-ner transparenten Durchleitungvon VC nach Abschaltung vonTCM in SONET/SDH-Netzwerken

Idee: Kay Migge, München

SDH/SONET-Netzwerke können aus Strecken meh-rere Netzbetreiber bestehen. Das heißt, die imSDH/SONET-Signal in� virtuellen� Containern� (VC)verpackte Nutzinformation durchläuft auf ihrem Wegvon der Quelle zur Senke in der Regel mehrere Nutz-elemente, die wiederum unterschiedlichen Betreibengehören. Ein Feature von SDH/SONET ist TandemConnection Monitoring (TCM). Es erlaubt dem Ope-rator eines Netzwerkbetreibers die Überwachung vonSDH/SONET-Signalen innerhalb des eigenen Netz-werkabschnitts, auch wenn� in� der� eigenen� Domänekeinen Terminierung des Signals erfolgt. Zu diesemZweck� wird� am� Beginn� der� Überwachung� (TCM-Source) ein TCM-Sublayer� in� das� SDH/SONET-Signal eingeführt, der am Ende der zu überwachen-den Strecke (TCM-Sink) wieder entfernt (terminiert)wird. Mit TCM kann die Qualität eines Netzwerkab-schnitts� durch� diesen� zusätzlich� im� SDH/SONET-Signal eingeführten TCM-Layer ohne Beeinflussunganderer Layer festgestellt werden. Über die Bildungund Speicherung von TCM-Performancewerten läßtsich die jeweilige Übertragungsqualität von aufeinan-derfolgenden� Netzwerkabschnitten� unterschiedlicherCarrier dokumentieren. Die tatsächliche Qualität derDatenübertragung ist für die Abrechnung von Stre-cken-Nutzungsgebühren von großer Bedeutung.

Die für die Überwachung eines VC-Signals notwen-digen� Informationen� werden� im� N1-Byte� des VC-Path Overheads (POHs) übertragen. Durch die Ver-änderung des N1-Bytes,� d.h.� das� Einsetzen� einesneuen N1-Bytes in den VC-POH, muß das B3-Byteentsprechend kompensiert werden, um fälschlicherkannte B3-Paritätsverletzungen zu vermeiden.

Das hier beschriebene Verfahren löst mit einer sehreinfachen Realisierung in Hardware das Problem derfür TCM notwendigen B3-Kompensation, wobeidieses Verfahren ebenfalls zum bitfehlerfreien Akti-vieren/Deaktivieren der TCM-Überwachungs-funktionen eingesetzt werden kann.

Das� Verfahren� ist� durch� die folgenden Merkmalenäher gekennzeichnet:

1.� � � � Methode� zur� Kompensation� von� BIP-8 beimEinschalten� von� TCM� als Source-Funktion invirtuellen Containern

2.� � � � Methode� zur� Kompensation� von� BIP-8 beimBetrieb von TCM als Source-Funktion in virtu-ellen Containern

3.� � � � Methode� zur� Kompensation� von� BIP-8 beimAusschalten von TCM als Source-Funktion ein-schließlich einmaliger zusätzlicher Kompensati-on� im� die� TCM-Informationen enthaltenden ü-be...