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Konzept zum Entwurf eines Kommunikationssystems basierend auf Spreizcodes

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017959D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 3 page(s) / 176K

Publishing Venue

Siemens

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Jan Müller: AUTHOR [+4]

Abstract

Beim Entwurf eines Kommunikationssystems wie z.B. eines Mobilfunksystems müssen zwei wesentli- che Punkte berücksichtigt werden: Die Teilnehmer- trennung und die Richtungstrennung bei der Duple- xübertragung.

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Figur 1

Konzept zum Entwurf eines Kom-munikationssystems basierend aufSpreizcodes

Information / Kommunikation

Idee: Jan Müller, Salzgitter;

Siegfried Bär, Salzgitter;Mark Beckmann, Salzgitter;Frank Kowalewski, Salzgitter

Beim  Entwurf  eines  Kommunikationssystems  wiez.B. eines Mobilfunksystems müssen zwei wesentli-che Punkte berücksichtigt werden: Die Teilnehmer-trennung und die Richtungstrennung bei der Duple-xübertragung.

Bei  der  Übertragung  von  Daten,  egal  welcher  Art,wird  im  Mobilfunk  zwischen  zwei  Übertragungs-richtungen unterschieden. Die Datenübertragung vonder i.A. ortsfesten Basisstation zu den mobilen End-geräten wird als Übertragung in Downlink-Richtungbezeichnet, bei der Datenübertragung in der Gegen-richtung  von  einem  Endgerät zu der Basisstationspricht man von Übertragung in Uplink-Richtung. Daim Mobilfunk die Übertragung über die Luftschnitt-stelle geschieht, müssen Maßnahmen getroffen wer-den, dass sich die Übertragung in beiden Richtungennicht stören. Grundsätzlich gibt es mehrere Möglich-keiten, wobei die zwei bekanntesten mit FDD (Fre-quency Division Duplex) und TDD (Time DivisionDuplex) bezeichnet  werden.  Bei  FDD  erfolgt  dieÜbertragung in Up- und Downlink auf unterschiedli-chen Frequenzen, beim TDD wird nur eine Träger-frequenz verwendet, durch Zuweisung von Zeitschlit-zen  erfolgt  eine  Trennung  der Up- und Downlink-Richtung.

Für die Teilnehmer-Trennung sind die drei bekann-testen Verfahren: FDMA, TDMA und CDMA. BeiFDMA (Frequency Division Multiple Access) erfolgtdie  Teilnehmertrennung  über Zuweisung disjunkterTeil-Frequenzbänder.  Durch  Zuweisung  von Zeit-schlitzen werden die Teilnehmer bei TDMA (TimeDivision Multiple Access) getrennt. CDMA-Systeme(Code  Division  Multiple  Access)  trennen  die  Teil-nehmer, indem den datentragenden Signalen Codesmit  speziellen  Eigenschaften  (z.B. orthogonale Co-des) aufgeprägt  werden.  Damit  können  die  Signalegleichzeitig  übertragen  werden  und den gleichenFrequenzbereich gleichzeitig belegen.

Bei  GSM  wird  zur Richtungstrennung FDD einge-setzt, zur Teilnehmertrennung TDMA kombiniert mitFDMA.  UMTS  verwendet  sowohl  FDD  (der soge-nannte  UMTS  FDD-Mode)  als  auch  TDD (UMTSTDD-Mode) zur  Richtungstrennung,  und  CDMAbzw. CDMA kombiniert mit TDMA zur Teilnehmer-trennung.

Beim  Entwurf  eines  Systems muss berücksichtigtwerden, ob in Downlink und Uplink die gleiche Da-tenmenge (symmetrischer Service) oder ob in einerRichtung  mehr  Daten  als  in  die  andere Richtung(asymmetrischer  Service)  übertragen werden. Beieinem System, das z.B. hauptsächlich zum Telefonie-ren (wie GSM) gedacht ist, ist die gesamte Übertra-gungsressource  symmetrisch  auf  Up-  und  Down-linkrichtung  aufgeteilt.  Dagegen  wird  bei  Übertra-gung von Internetinhalten z.B. über die Luft wesent-lich  mehr  Kapazität  in  der  Downlink-  als  in derUplinkrichtung benötigt, so dass in diesem Fall eineasymmetrische Aufteilung  der  Ressou...