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Ortung und Tarifübermittlung bei Fahrzeugen im öffentlichen Personenverkehr

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017975D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 130K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. August Kälin: AUTHOR

Abstract

Bruno Wenger, CH-Au / ZH

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Verkehr

Ortung und Tarifübermittlung beiFahrzeugen im öffentlichen Perso-nenverkehr

Idee: Dr. August Kälin, CH-Bonstetten;Bruno Wenger, CH-Au / ZH

Beim  elektronischen  Ticketing  wird  zur  korrektenErfassung der Karten in Fahrzeugen ein Ortungssys-tem benötigt. Dazu müssen die Bordrechner in denFahrzeugen zumindest die Haltestellen erkennen, andenen sie sich gerade befinden.

Elektronische Billette - auch Smart Cards genannt -enthalten ein Display, mit dem jeder Fahrgast Infor-mationen  über  die  gefahrenen Strecken und überseinen  Kontostand  (Kredit)  bzw.  Restsaldo  (Debit)erhält. Mit einer Taste auf der Karte kann die Anzei-ge ausgewählt werden. Damit die Anzeige fortlaufendaktualisiert werden kann, muss der Bordrechner denjeweiligen Fahrtabschnitt und auch dessen Fahrpreiskennen. Ferner muss berücksichtigt werden, dass derFahrpreis für eine Strecke nicht linear mit der Distanzzunimmt.  Werden  mehrere Abschnitte aneinandergefahren, erfolgt eine zunehmend kleinere Belastung.Die Fahrpreise können zudem zeitlich variieren.

Die Übermittlung der notwendigen Informationen anden Bordrechner kann auf verschiedene Arten erfol-gen, je nachdem, ob das Fahrzeug einem bestimmten,immer gleichbleibenden Kurs  zugeordnet  ist  (z.B.Tramlinie) oder nicht.

Bei  festen  Linien  ist  die  Abfolge  der Ortschaftenentlang der Linie vorgegeben und die Tarifstrukturdamit gekoppelt. Einzig  der  Grundtarif  kann  sichzeitlich ändern. Der Bordrechner wird zu Beginn mitden  notwendigen  Angaben  geladen.  Während  derFahrt, bzw. an den Haltestellen muss er laufend mitder aktuellen Ortsinformation synchronisiert werden.Diese Synchronisation kann mittels fest installiertenBaken oder sonstigen lokalen Sendern erfolgen. Fallseinmal  eine  Übermittlung  nicht  zustande  kommt,interpoliert der Bordrechner aufgrund der Streckenin-formation. Ein Halt kann z.B. mit dem Kriterium derTürfreigabe eindeutig erkannt werden.

Es ist zu berücksichtigen, dass ein solches Fahrzeugauf  einer  Linie  auch  vorzeitig  wenden kann. Dieswird zumindest aufgrund der Haltestellenabfolgeerkannt. Es sind weitere Kriterien denkbar, z.B. eineKoppelung  an  den  Wechsel  der Fahrziel-Anzeigeoder eine Speicherung des gesamten Tagesfahrplans.Die Steuerung der zeitliche Variation des Grundtarifskann über die Uhrzeit erfolgen. Der aktuelle Grundta-rif kann dem Bordrechner aber auch über die obenerwähnten Sender mitgeteilt werden.

Für beliebige Kurse wie z.B. Eisenbahnwagen weissder Bordrechner a priori nicht zum Voraus, wohin dieReise mit  dem  betreffenden  Eisenbahnwagen  geht.

Ein Bordrechner kann auch nicht die gesamte Tarif-tabelle eines Landes enthalten.

Es wird ein Verfahren vorgeschlagen, das den Bord-rechner adaptiv mit den aktuellen Kursinformationenund Tarifen versieht. Er lernt dabei nach der Abfahrt,auf welchem Kurs er  unterwegs  ist,  welche  Halte-stellen kommen werden und was die einzelnen Fahr-tabschnitte kosten.

Für die Beschreibung  des  Verfahrens  wird...