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Automatische autarke Stör-oder Unfallerkennung im Verkehr

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017977D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 129K

Publishing Venue

Siemens

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Hanspeter Schachtler: AUTHOR

Abstract

Eine automatisierte Kontrolle einer „richtigen Fahrordnung“ eines Verbandes von zusammenge- koppelten Fahrzeugelementen ist ein wichtiger Faktor für die Sicherheit und Zuverlässigkeit eines Ver- kehrsunternehmens.

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Automatische autarke Stör- oderUnfallerkennung im Verkehr

Verkehr

Idee: Hanspeter Schachtler, CH-Bronschhofen

Eine automatisierte Kontrolle einer „richtigenFahrordnung“  eines  Verbandes  von zusammenge-koppelten Fahrzeugelementen ist ein wichtiger Faktorfür  die  Sicherheit  und  Zuverlässigkeit  eines  Ver-kehrsunternehmens.

Es stellt sich daher die Aufgabe, ein System und einVerfahren anzugeben, das eine automatische autarkeStör- oder Unfallerkennung im Verkehr erlaubt.

Diese  Aufgabe  wird  gelöst  durch  ein System, dasenthält:Eine  Leitstelle,  die  über  eine Datenfunkverbindungmit auf  Fahrzeugen  befindlichen  Computern  ge-koppelt ist.

Im einzelnen wird die Funktion des Verfahrens auto-matische autarke Stör-  oder  Unfallerkennung  imVerkehr mit dem vorgenannten System am Beispieleines Eisenbahnunternehmens  regionaler  oder  na-tionaler Ausrichtung erläutert.

Die  Fahrzeuge,  das  heisst  Eisenbahnwagen  für dieBeförderung von Gütern oder von Personen weisenBordrechner auf, die über eine Funkverbindungwahlweise  untereinander  oder  mit  einer Leitstelleverbindbar sind.

Auf den vorgenannten Bordrechnern ist die Identitätdes betreffenden Fahrzeuges gespeichert. Durch so-genannte  Ortsbaken  auf  Basis  einer Infrarotstreckeoder einer  weiteren  speziellen  Funkverbindung  mitsogenannter  Balisen  (z.B.  Eurobalisen) ist der je-weilige  Standort  eines  Fahrzeuges  auf  etwa 10 mgenau bekannt. Dazu erfolgt noch eine Interpolationdurch Messung des Fahrweges ab der zuletzt emp-fangenen  Ortsinformation,  mit  der  eine Standort-bestimmung auf die genannten 10 m genau möglichist.

Zwischen den  Bordrechnern  der  einzelnen  Wagenund  der  Leitstelle  erfolgt  eine Kommunikation miteiner  ersten  Informationseinheit  INF1 in RichtungLeitstelle und mit einer zweiten InformationseinheitINF2 in Richtung Fahrzeuge.

Für das vorgeschlagene  Verfahren  zur  automatischautarken Stör- oder  Unfallerkennung  im  Verkehrerfolgt eine Initialisierung wie folgt:

Am  Anfang  der  Fahrt  von  einem Startbahnhof ausoder bei Beauftragung einer Fahrt eines solchen Ver-bandes  erfolgt  eine  „Zugstaufe“.  Diese  Zugstaufebeinhaltet die Speicherung in der Leitstelle einer be-stimmten Reihenfolge der Wagen. Dazu werden ersteInformationseinheiten INF1 zur Leitstelle übertragen.

Beispielhafte Struktur der Informationseinheit INF1:

Feld Bedeutung

.  .  . .  .  .

VEHICLE_ID1 Fahrzeugnummer

ORDER1 Ordnung innerhalb des be-treffenden Verbandes

STATUS1 Betriebszustand

POSITION1 Ort

COURSE1 Kursummer

DATETIME1 Lokales Datum und Uhrzeit

TYPE1 Art des Verkehrsmittels

Von der Leitstelle werden zweite Informations-einheiten INF2 an die Fahrzeuge übermittelt.

Beispielhafte Struktur der Informationseinheit INF2(nicht vollständige Darstellung der einzelnen Felder):

Feld

Bedeutung

.  .  .

.  .  .

VEHICLE_ID2 Empfängeradresse

CENTER_ID2 Absenderadresse

COURSE2 Kursummer

REQUEST2 Befehl an  den  Bordrech-ner

ACT_DATETIME2 Aktuelles Datum/Uhrzeit

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