Browse Prior Art Database

Rangierantrieb des Transrapid mit Nutzung des Lineargenerators als Motor

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017978D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 151K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Wolfgang Spaeth: AUTHOR

Abstract

Der TRANSRAPID Zug besitzt keinen eigenen An- trieb, sondern wird durch ein Wanderfeld im Fahrweg angetrieben. Dieses Wanderfeld wird durch externe Stromrichter mit einer Gesamtleistung von 15 - 60 MW erzeugt und kann den Zug bis auf ca. 500km/h beschleunigen. Die Bordstromversorgung, die auch die Schwebeleistung von ca. 1,1 kW pro Tonne Fahr- zeuggewicht erbringen muss, erfolgt durch einen Lineargenerator, der aber erst ab einer Fahrge- schwindigkeit von 70km/h seine volle Leistung bringt. In der Zeit, in der das Fahrzeug langsamer ist, wird die Bordstromversorgung durch mitgeführte Batterien oder im Bahnhofsbereich durch Strom- schienen von außen übernommen. Die Batteriekapa- zität reicht aber nicht für beliebig langes Schweben aus. Bei einem außerplanmäßigen Halt bedeutet dies, dass das Fahrzeug abgesetzt werden muss und mit leeren Batterien nicht mehr wegbewegt werden kann. Da die Kupplungen zwischen den Sektionen des Zuges nicht für ein Abschleppen ausgelegt sind, scheidet diese Option ebenfalls aus. Daraus ergeben sich folgende Probleme:

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 53% of the total text.

Verkehr

Der TRANSRAPID Zug besitzt keinen eigenen An-trieb, sondern wird durch ein Wanderfeld im Fahrwegangetrieben. Dieses Wanderfeld wird durch externeStromrichter mit einer Gesamtleistung von 15 - 60MW erzeugt und kann den Zug bis auf ca. 500km/hbeschleunigen.� Die� Bordstromversorgung, die auchdie Schwebeleistung von ca. 1,1 kW pro Tonne Fahr-zeuggewicht erbringen muss,� erfolgt� durch� einenLineargenerator, der� aber� erst� ab� einer� Fahrge-schwindigkeit von 70km/h seine volle Leistungbringt. In der Zeit, in der das Fahrzeug langsamer ist,wird� die� Bordstromversorgung� durch mitgeführteBatterien� oder� im� Bahnhofsbereich� durch� Strom-schienen von außen übernommen. Die Batteriekapa-zität reicht aber nicht für beliebig langes Schwebenaus. Bei einem außerplanmäßigen Halt bedeutet dies,dass� das� Fahrzeug� abgesetzt� werden� muss� und� mitleeren Batterien nicht mehr wegbewegt werden kann.Da� die� Kupplungen� zwischen� den� Sektionen desZuges nicht für� ein� Abschleppen� ausgelegt� sind,scheidet diese Option ebenfalls aus.

Daraus ergeben sich folgende Probleme:

•� � Bei� Ausfall� der� externen� Stromrichter für denFahrweg kann der Zug nicht mehr bewegt wer-den.

•� � Für den Rangierbereich, der üblicherweise meh-rere km lang ist, sind die normalen Stromrichterüberdimensioniert. Da hier die Geschwindigkeitauf� maximal� 10� km/h� begrenzt� ist, reicht eineLeistung von etwa 100-200 kW aus.

•� � Die� Stromschienen müssen bei einer Spannungvon� 440 V DC eine Leistung von ca. 1000 kWübertragen. Im Bahnhofsbereich mit einer Längevon ca. 250 m ist dies ohne größere Probleme zurealisieren. Den gesamten Rangierbereich, d. h.eine Strecke von mehreren km, mit Stromschie-nen auszurüsten ist jedoch sehr aufwändig unddamit teuer.

In der Transrapid Versuchsanlage Emsland wird imRangierbereich ein zusätzlicher Stromrichter mitkleiner Le...