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Hörsysteme – Technologiewechsel über externe Mikrochipkarte/ Aktivierungskarte

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018014D
Original Publication Date: 2001-Dec-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 316K

Publishing Venue

Siemens

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Klaus Nagel: AUTHOR

Abstract

Bei jeder neuen Technologieeinführung von Hörsys- temen (Hinter dem Ohr [HdO]/ In dem Ohr [IdO]) ist die Neuentwicklung von kompletten Gehäusen/ Fa- ceplates notwendig. Da ältere Generationen von Hör- geräten bei Neueinführungen i.d.R. nicht sofort vom Markt genommen werden, steigt die Zahl der Pro- dukte und deren Sachnummern unnötig an. Proble- matisch für den Hersteller ist, daß Konstruktions- und Lagerkosten sowie Verwaltungskosten von Sach- nummern erheblich sind. Das Problem aus Kunden- sicht ist, daß eine Aufrüstung eines Gerätes nach dem Kauf nur durch Neukauf einer anderen Technologie möglich ist.

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Gesundheit

Hörsysteme – Technologiewechselüber externe Mikrochipkarte/ Ak-tivierungskarte

Idee: Klaus Nagel, Erlangen

Bei jeder neuen Technologieeinführung von Hörsys-temen (Hinter dem Ohr [HdO]/ In dem Ohr [IdO]) istdie Neuentwicklung von kompletten Gehäusen/ Fa-ceplates notwendig. Da ältere Generationen von Hör-geräten bei Neueinführungen i.d.R. nicht sofort vomMarkt  genommen  werden,  steigt  die  Zahl  der  Pro-dukte und deren Sachnummern unnötig an. Proble-matisch für den Hersteller ist, daß Konstruktions- undLagerkosten  sowie  Verwaltungskosten  von Sach-nummern erheblich sind. Das Problem aus Kunden-sicht ist, daß eine Aufrüstung eines Gerätes nach demKauf nur durch Neukauf einer anderen Technologiemöglich ist.

Innerhalb von ungefähr sechs Jahren ist es für denEndkunden kaum möglich eine verbesserte und be-zahlbare Version seines Hörgerätes zu erhalten. Einesinnvoll verbesserte Version erreicht der Hörgeräte-akustiker (HGA) ungefähr in Intervallen dieser Zeit.

Eine Lösung  der  beschriebenen  Probleme  ist,  daßHörsysteme  verschiedener  Größen und Bauformenals  Halbzeuge  gefertigt  werden  (Gehäuse,  Hörer,Mikrofone,  Bedienelemente,  Batteriefach, Telefon-spule, Programmierschnittstelle [Kabel, Funk], usw.).Die  Hörsystem-Verstärkertechnologie  wird  dann ineine Mikrochipkarte (MCK) integriert und enthält:

•   Verstärkertechnologie UDP (Universelle DigitalePlattform)

•   Programm- und Programmierspeicher

•   Anschlüsse für Stromversorgung, Hörer, Mikro-fone,  Bedienelemente,  Telefonspule  und  Pro-grammierschnittstelle

Die  MCK  wird  vor  werkseitiger  Auslieferung  ent-sprechend vorprogrammiert (low end – high end) undvon außen in das Hörsystem-Halbzeug eingeschoben.Erst  jetzt  ist  es funktionsfähig. UnterschiedlicheTechnologien können beim HGA in die vergleichen-de Anpassung mit aufgenommen werden. Die Hörge-räteindustrie  verkauft  Halbzeuge  und  MCK  zusam-men oder getrennt. Erst  der  HGA  komplettiert  dasHörsystem je nach Kundenbedarf. Bei Neuentwick-lungen  oder  gestiegenen  Ansprüchen  ist  so in derRegel eine verbesserte Version erhältlich.

Die Kontaktierung  der  MCK  kann  ein-  oder  beid-seitig über Kontaktflächen oder über eine steckbareBauart erfolgen.  Sie  kann  auswechselbar  und  ihreBauweise flexibel oder starr sein. Abb. 1 zeigt dengrundsätzlichen Aufbau einer MCK.

oder röntgenologischen

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Gesundheit

Abb. 1

Eine weitere Lösung ist, wenn die Hörsysteme ver-schiedener  Größen  und  Bauformen als Komplett-systeme (Gehäuse, Hörer, Mikrofone, Bauelemente,Batteriefach,  Telefonspule, Programmierschnittstelle[Kabel, Funk],  UDP-Chip,  usw.)  gefertigt  werden.Durch  Einschub  einer  externen Aktivierungskarte(AK) wird  das  Hörsystem  funktionsfähig.  Unter-schiedliche AK (low end – high end) können beimHGA  in  die  vergleichende  Anpassung  mit  aufge-nommen werden.

Die Hörgeräteindustrie verkauft Hörsysteme und AKzusammen  oder®..