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Verfahren zur Dämpfung der Kaltkopf-induzierten Magnetvibrationen in MR-Anlagen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018016D
Original Publication Date: 2001-Dec-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 142K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Wolfgang Renz: AUTHOR

Abstract

In fast allen derzeitig existierenden Magnetresonanz (MR)-Anlagen mit supraleitendem Magnet wird ein Kaltkopf mit sich bewegenden Kolben eingesetzt. Dieser dient zur Kühlung des Heliumreservats, um den Abdampf des Heliums zu minimieren. Die Schwingungen dieses Kaltkopfes übertragen sich auf den Magneten und führen zum einen zu für den Pati- enten unangenehmen Geräuschen und Vibrationen und zum anderen zu MR-Phaseninstabilitäten.

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Gesundheit

Verfahren zur Dämpfung derKaltkopf-induziertenMagnetvibrationen in MR-Anlagen

Idee: Dr. Wolfgang Renz, Erlangen

In fast allen derzeitig existierenden Magnetresonanz(MR)-Anlagen mit supraleitendem Magnet wird einKaltkopf mit sich  bewegenden  Kolben  eingesetzt.Dieser  dient  zur  Kühlung  des  Heliumreservats,  umden  Abdampf  des  Heliums zu minimieren. DieSchwingungen dieses Kaltkopfes übertragen sich aufden Magneten und führen zum einen zu für den Pati-enten  unangenehmen  Geräuschen und Vibrationenund zum anderen zu MR-Phaseninstabilitäten.

Bisher  wird  versucht,  die  Vibrationen  durch  einepassive Dämpfung (Federn u.ä.) zu reduzieren, die indie Aufhängung des Kaltkopfes am Magneten integ-riert ist. In manchen Fällen ist die einzige Lösung dieAbschaltung des Kaltkopfes während empfindlicherMessungen.

Die Idee besteht darin, die Kräfte, die der schwin-gende Kaltkopf ausübt, durch eine aktive Kraftein-kopplung in die Aufhängevorrichtung zu kompensie-ren.  Die  Krafteinkopplung  kann  z.B.  durch  aktivangesteuerte Piezoaktuatoren bewerkstelligt werden,die an geeigneter Stelle in die Aufhängung des Kalt-kopfes integriert sind. Dieses Verfahren wurde bereitsz.B. für die aktive Schwingungsdämpfung von Gra-dientenspulen  getestet.  Bei  der Schwingungsdämp-fung eines Kaltkopfes sollten die Verhältnisse deut-lich einfacher sein als bei einer Gradientenspule, dazum einen die  auftretenden  Kräfte  deutlich  kleinersind  und  zum  anderen  wege...