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Verfahren zur verbesserten Ausnutzung von dutycycle-begrenzten Leistungskomponenten durch temperaturmodell-basierte Software-Ansteuerung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018030D
Original Publication Date: 2001-Dec-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 140K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Michael Zwanger: AUTHOR

Abstract

In bestimmten Bereichen müssen Systemkomponen- ten eine hohe Leistungsaufnahme leisten und einen Teil dieser Leistung auch wieder abgeben – sie sind quasi Leistungskomponenten. Derartige Komponen- ten sind für hohe Leistungen ausgelegt und dement- sprechend thermischen Problemen unterworfen, wes- halb für diese Komponenten ein Duty Cycle spezifi- ziert wird, welcher die Eckdaten für die mögliche zu erbringende Leistung bezüglich des Zeitrahmens und des Ausmaßes vorgibt. Der Duty Cycle wird neben anderen wesentlich durch thermische Eigenschaften bestimmt. Deshalb spielt bei der Beurteilung der aktuell zur Verfügung stehenden Leistung die Vorge- schichte, d.h. die vorherige Beanspruchung, der je- weiligen Komponente eine wesentliche Rolle. Bislang gibt es für jede Leistungskomponente eine oder mehrere Spezifikationen, die exemplarisch den erlaubten Duty Cycle angeben. Diese Spezifikationen können aber die tatsächlich auftretenden Anforderun- gen nur unzureichend abbilden. Es läuft darauf hin- aus, daß es zu einer Worst-Case-Abschätzung kommt, um eine Schutzabschaltung bzw. eine Überlastung der jeweiligen Komponente zu vermeiden. Da dabei die Komponente nur derart betrieben wird, daß es unter keinen Umständen zu kritischen Betriebszu- ständen kommen kann, geht relativ viel Leistungspo- tential verloren, welches bei genauerer Betrachtung und Bewertung der anliegenden Betriebszustände umfangreicher nutzbar wäre. Das bedeutet, daß Komponenten bislang nicht bis an ihre Grenze aus- gelastet werden.

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Industrie

Verfahren zur verbesserten Aus-nutzung von dutycycle-begrenztenLeistungskomponenten durch tem-peraturmodell-basierte Software-Ansteuerung

Idee: Dr. Michael Zwanger, Erlangen

In bestimmten Bereichen müssen Systemkomponen-ten eine hohe Leistungsaufnahme leisten und einenTeil dieser Leistung auch wieder abgeben – sie sindquasi� Leistungskomponenten.� Derartige� Komponen-ten sind für hohe Leistungen ausgelegt und dement-sprechend thermischen Problemen unterworfen, wes-halb für diese Komponenten ein Duty Cycle spezifi-ziert wird, welcher die Eckdaten für die mögliche zuerbringende Leistung bezüglich des Zeitrahmens unddes Ausmaßes vorgibt. Der Duty Cycle wird nebenanderen� wesentlich� durch� thermische Eigenschaftenbestimmt.� Deshalb� spielt� bei der Beurteilung deraktuell zur Verfügung stehenden Leistung die Vorge-schichte, d.h. die vorherige Beanspruchung, der je-weiligen Komponente eine wesentliche Rolle.

Bislang� gibt� es� für� jede� Leistungskomponente eineoder mehrere Spezifikationen, die exemplarisch denerlaubten Duty Cycle angeben. Diese Spezifikationenkönnen aber die tatsächlich auftretenden Anforderun-gen nur unzureichend abbilden. Es läuft darauf hin-aus, daß es zu einer Worst-Case-Abschätzung kommt,um� eine� Schutzabschaltung� bzw. eine Überlastungder jeweiligen Komponente zu vermeiden. Da dabeidie� Komponente� nur� derart� betrieben� wird,� daß esunter� keinen� Umständen� zu kritischen Betriebszu-ständen kommen kann, geht relativ viel Leistungspo-tential verloren, welches bei genauerer Betracht...