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RF-Antenne in Unterputz-Umgebung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018054D
Original Publication Date: 2001-Dec-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 149K

Publishing Venue

Siemens

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Hans Ott: AUTHOR [+2]

Abstract

Für Geräte der Elektroinstallation werden zur draht- losen Fernbedienung und Kommunikation außer Infrarotfernsteuersystemen auch Funkeinrichtungen benutzt. Für solche Funkeinrichtungen sind Antennen notwendig. Die Größe von Antennen ist physikalisch um so kleiner je höher die Funkfrequenz ist. Für die kleinen Geräte der Elektroinstallation und den ent- sprechend begrenzten Raum am Einbauort, müssen die Antennen ebenfalls kleine Abmessungen haben. Es stehen deshalb in Europa drei Frequenzbänder zur Verfügung, auf denen derartige Funksysteme mit ausreichend kleinen Antennen betrieben werden kön- nen. Die Frequenzen hierzu sind: 433,9 MHz, 868 MHz und 2,45 GHz. Nur auf diesen Bändern lassen sich zur Zeit für solche Aufgaben und Anwendungen wirtschaftlich und technisch zufriedenstellende Lö- sungen finden. Es gilt nun unter den oben genannten Bedingungen und den möglichen Störeinflüssen, bedingt durch die eigene Anwendung zum einen und durch die umweltbedingten Einflüsse zum anderen, eine taugliche Realisierung der Antennen zu entwer- fen.

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Information / Kommunikation

RF-Antenne in Unterputz-Umgebung

Idee: Hans Ott, Regensburg;

Marc Wucherer, Regensburg

Für Geräte der Elektroinstallation werden zur draht-losen Fernbedienung und Kommunikation außerInfrarotfernsteuersystemen auch Funkeinrichtungenbenutzt. Für solche Funkeinrichtungen sind Antennennotwendig. Die Größe von Antennen ist physikalischum so kleiner je höher die Funkfrequenz ist. Für diekleinen Geräte der� Elektroinstallation� und� den� ent-sprechend begrenzten Raum� am� Einbauort,� müssendie Antennen ebenfalls kleine Abmessungen haben.

Es stehen deshalb in Europa drei Frequenzbänder zurVerfügung,� auf� denen� derartige� Funksysteme mitausreichend kleinen Antennen betrieben werden kön-nen. Die Frequenzen hierzu sind: 433,9 MHz, 868MHz und 2,45 GHz. Nur auf diesen Bändern lassensich zur Zeit für solche Aufgaben und Anwendungenwirtschaftlich und� technisch� zufriedenstellende� Lö-sungen finden. Es gilt nun unter den oben genanntenBedingungen und den möglichen Störeinflüssen,bedingt durch die eigene Anwendung zum einen unddurch� die� umweltbedingten� Einflüsse� zum� anderen,eine taugliche Realisierung der Antennen zu entwer-fen.

Alle diese Funksysteme haben eine mehr oder weni-ger unerwünschte, sichtbare und das Design störendeAntenne notwendig. Gewöhnlich wird eine Antenneirgendwo im Außenbereich in der Nähe des Gerätesmontiert. Bei kleinen Geräten, wie bei solchen, diezum Einbau in Unterputzdosen bestimmt sind, wird inder Regel eine im Geräteinneren befindliche magneti-sche Loopantenne verwendet.

Eine solche Anordnung hat erhebliche Nachteile. Diegeräteinternen� elektromagnetischen� Störungen� sindwegen� der� extremen� Nähe zur eigenen Elektronikbesonders stark� und� verschlechtern� besonders� dieEmpfangsqualität interner Empfänger. Loopantennenso kleiner Bauart und� in� solcher� Umgebung� habenaußerdem einen sehr niedrigen Antennengewinn(geringe Wirksamkeit), was auf die Funkeigenschaf-ten negativen Einfluss hat.

Andere bisherige Lösungen zeigen kurze kleine elekt-rische Antennen in Form von Drähten oder Leiter-bahnstücken. Die Qualität ist bei diesen Anordnungenund Lösungen nicht besser als die der eingebautenLoopantennen.

Die Idee besteht in der unsichtbaren Unterbringungeiner hoch wirksamen Funkantenne an einem Unter-putzelektrogerät. Diese� Lösung� zeichnet� sich� nichtnur durch die sehr guten HF-Eigenschaften aus, son-dern auch durch die besonders freundliche und un-empfindliche...