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Einbringen vordefinierter Daten in datengetriebene Softwaresysteme mit Hilfe standardisierter Ausgangsformate

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018061D
Original Publication Date: 2001-Dec-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 171K

Publishing Venue

Siemens

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Helmut Frisch: AUTHOR [+2]

Abstract

Bei datengetriebenen Softwaresystemen besteht das Problem, dass ein gewisser Grundbestand an Daten schon vor der Installation vorhanden sein muss. Wäh- rend der Installation werden diese Daten in die Da- tenbank eingefügt und danach zum Test des Daten- banksystems verwendet. Bisher wurden diese Daten im Programmcode der Installationsroutine hinterlegt, wobei es erforderlich ist, die Struktur des zugrundeliegenden Datenmodells zu kennen und im Programmcode zu berücksichtigen. Des weiteren müssen die einzelnen Werte der Daten ebenfalls im Programmcode enthalten sein. Dieser Programmcode läuft in einer sehr frühen Phase der Installation und initialisiert mit den enthaltenen Daten die Datenbank. Bei sehr umfangreichen Grunddaten führt dies folglich zu einem sehr umfangreichen Pro- grammcode, für den entsprechend viel teurer Arbeits- speicher erforderlich ist. Zudem sind die Grunddaten während der Laufzeit des Systems doppelt vorhan- den, in der Datenbank, aber auch unnötigerweise im Programmcode und damit im Arbeitsspeicher, wo sie jedoch nur während der Installation gebraucht wer- den.

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Information / Kommunikation

Einbringen vordefinierter Daten indatengetriebene Softwaresystememit Hilfe standardisierter Aus-gangsformate

Idee: Helmut Frisch, Neuried;

Gerald Landhäußer, Dachau

Bei datengetriebenen� Softwaresystemen� besteht� dasProblem, dass ein gewisser Grundbestand an Datenschon vor der Installation vorhanden sein muss. Wäh-rend der Installation werden diese Daten in die Da-tenbank eingefügt und danach zum Test des Daten-banksystems verwendet.

Bisher wurden diese� Daten� im� Programmcode� derInstallationsroutine hinterlegt, wobei es erforderlichist, die Struktur des zugrundeliegenden Datenmodellszu kennen und im Programmcode zu berücksichtigen.Des weiteren müssen die einzelnen Werte der Datenebenfalls im� Programmcode� enthalten� sein.� DieserProgrammcode läuft in einer sehr frühen Phase derInstallation und initialisiert mit den enthaltenen Datendie Datenbank. Bei sehr umfangreichen Grunddatenführt dies folglich zu einem sehr umfangreichen Pro-grammcode, für den entsprechend viel teurer Arbeits-speicher erforderlich ist. Zudem sind die Grunddatenwährend der Laufzeit des Systems doppelt vorhan-den, in der Datenbank, aber auch unnötigerweise imProgrammcode und damit im Arbeitsspeicher, wo siejedoch nur während der Installation gebraucht wer-den.

Vorgeschlagen� wird� daher,� die Grunddaten nichtmehr im Programmcode, sondern in standardisierterForm als eine Datei auf dem Installationsdatenträgerzu speichern, die zusätzlich alle Informationen überdas zugrunde liegende Datenmodell enthält. Im Ver-gleich zum bisherigen Verfahren fällt der Programm-code� dadurch� wesentlich� kleiner� aus,� was� wenigerArbeitsspeicher� erfordert.� Während� der� Installationwird diese Datei gelesen und die darin enthaltenenDaten in die Datenbank eingefügt. Dies erfolgt durcheine generische Routine, die so gestaltet ist, dass siebei Änderungen am Datenmodell nicht angepaßt zuwerden braucht, damit sich die Wartbarkeit der Soft-ware verbessert. Nach erfolgter Installation kann dieDatei mit den Grunddaten aus dem System gelöschtwerden.

Die für den ersten Systemstart relevanten Daten wer-den somit vom Hauptspeicher auf den Installations-datenträger verlagert oder über eine Netzwerkverbin-dung eingespielt. Bei Änderungen des Datenmodelloder der Werte einzelner Daten braucht lediglich dieDatei mit den Grunddaten auf dem Installationsda-tenträger entsprechend angepasst� zu� werden.� Einweiterer Vorteil ist, dass zur Laufzeit des Systems die

Werte der einzelnen Daten und das zu Grunde lie-gende Datenbankmodell nur einmal vorhanden sind.

Ausführungsbeispiel der Erfindung:

Ersthochlauf einer Vermittlungsstelle. Bei der Popu-lation der Maintenance Database (MDB) sind beimErsthochlauf des Systems große Datenmengen in dieDatenbank der Vermittlungsstelle einzuarbeiten.

Zur Steuerung der Vermittlungsstelle wird vorteilhaftdie Scriptsprache Q3� eingesetzt,� die� von� der� ITU(International� Telephone� Union)� zu� diesem Zweckstandardisie...