Browse Prior Art Database

Verfahren zur adaptiven linearen Vorverzerrung für ein OFDM-System mit bidirektionalem Datenfluss

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018062D
Original Publication Date: 2001-Dec-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 4 page(s) / 811K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Holger Schmidt: AUTHOR

Abstract

Ein Phänomen der terrestrischen Funkübertragung ist die Mehrwegeausbreitung [1], [2]. Obwohl bei Or- thogonal Frequency Division Multiplexing (OFDM) die durch die Mehrwegeausbreitung bedingte Inter- symbol Interferenz (ISI), durch das Einfügen eines Schutzintervalls, vermieden werden kann, weist die Übertragungsfunktion des zeitinvarianten Mehrwe- gekanals ( ) ( ω j

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 19% of the total text.

Information / Kommunikation

Verfahren zur adaptiven linearenVorverzerrung für ein OFDM-System mit bidirektionalem Daten-fluss

Idee: Holger Schmidt, Salzgitter

Ein Phänomen der terrestrischen Funkübertragung istdie Mehrwegeausbreitung [1], [2]. Obwohl bei� Or-thogonal Frequency Division Multiplexing� (OFDM)die durch die Mehrwegeausbreitung bedingte� Inter-symbol� Interferenz� (ISI), durch� das� Einfügen� einesSchutzintervalls, vermieden werden kann, weist dieÜbertragungsfunktion� des� � � zeitinvarianten� Mehrwe-gekanals ( )

C� ) im Übertragungsband (Band-

breite� B� in Abb.4) des OFDM-Sendesignals )

(� � ωj

H L

( t

( ty T� � � (vergl.Abb.1).� Für das Empfangssignal )

( tr T� � � aus Abbil-dung 1 kann somit die folgende Gleichung angegebenwerden:

tr T

TT� � � +

)(� tn

=� � mit

y

(

t

)

(

)

ty T

T

T

(

)

=

m

(

t

)

*

h

(

τ

;

t

)

und� � τ

;(� th T� � � � τ� � � diezeitvariante Kanalstoßantwort im äquivalenten Tief-pass-Bereich� bezeichnet.� Werden� gering� zeitverän-derliche Ausbreitungsverhältnisse angenommen, wasim Folgenden der Fall sein soll, so kann der Mehrwe-gekanal� für� ein� OFDM-Symbolintervall� als zeitlichkonstant betrachtet werden.

Da einige Subträger, bedingt durch die Frequenzse-lektivität,� den� Empfänger� jedoch� mit� reduzierterAmplitude (gedämpft) erreichen, beeinflusst dieRauschstörung diese Subträger entsprechend stärker.Die Dämpfung eines Subträgers bewirkt eine Redu-zierung der empfangenen Nutzsignalleistung� S(Leistung� von )

h T t )

;(� �

τ

F

Wobei )

( tn T� � � die AWGN-Störung und )

m Tim Allgemeinen frequenzselektive Eigenschaften auf(vergl. Abb. 1 und Abb. 4).� Wie Abb.4 verdeutlicht,wird die mittlere spektrale Leistungsdichte desOFDM-Sendesignals (Spektrum),� die� im� folgendenmit )

TT mm� � bezeichnet wird,� durch� den� fre-quenzselektiven Mehrwegekanal unterschiedlich starkgedämpft� oder� verstärkt.� Diese� Beeinflussung desSendesignals )

(� � ωφ� � � j

( tm T� � � � stellt� eine lineare Verzerrungdar [2]. Da bei OFDM die Daten auf einer Vielzahlvon orthogonalen Trägern, den sogenannten Subträ-gern (Subträgeranzahl N), mit einem relativ geringenspektralen Abstand von� f

( ty T� � )� dieses� Trägers.� Die Rausch-leistung� N� � bleibt jedoch gleich, so dass das Signal-zu-Rauschleistungsverhältnis eines gedämpften Sub-trägers,� infolge� der� frequenzselektiven Dämpfung,reduziert wird.

∆� � , parallel und gleichzeitigübertragen werden, bewirkt die Dämpfung einzelnerSpektralanteile� des� OFDM-Sendesignals näherungs-weise eine Dämpfung einzelner Subträger. Für einenSubträger� weist� der� Mehrwegekanal� also nicht fre-quenzselektive Eigenschaften auf [3]. Zur Verdeutli-chung der nicht frequenzselektiven Dämpfung einzel-ner Subträger, sind in Abbildung 3 die Spektren dereinzelnen Träger und dessen Resultierende dargestellt(vgl. mit Abb.4).

Ein weiteres physikalisches Phänomen, das sich de-struktiv auf das Sendesignal auswirkt, ist das Rau-schen,� z.B.� thermisches� Raus...