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Vorläufiges Setzen von einzelnen Netzelementen eines Telekommunikationsnetzes in den Zustand "außer Dienst" an der NMC-OMC-Schnittstelle

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018064D
Original Publication Date: 2001-Dec-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 5 page(s) / 235K

Publishing Venue

Siemens

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Lucian Hirsch: AUTHOR [+2]

Abstract

( TMN)-Prinzipien definieren mehrere Schichten für das Management eines Telekommunikationsnetzes, wobei jede Schicht eine doppelte Funktion sicher- stellt:

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Information / Kommunikation

Vorläufiges Setzen von einzelnenNetzelementen eines Telekommuni-kationsnetzes in den Zustand "au-ßer Dienst" an der NMC-OMC-Schnittstelle

Idee: Lucian Hirsch, München

Die Telecommunications Management Network( TMN)-Prinzipien definieren mehrere Schichten fürdas  Management  eines  Telekommunikationsnetzes,wobei jede Schicht  eine  doppelte  Funktion  sicher-stellt:

•    Manager -Funktion (im “managing system”) fürdie darunterliegende Schicht  (wenn  diese  vor-handen)

•    Agent -Funktion (im “managed system”) für dienächsthöhere Schicht (wenn diese vorhanden).

Für das Management eines Telekommunikationsnet-zes sind aus betrieblicher Sicht zwei Management-Ebenen von großer Bedeutung:

•   Die " Network Management "-Ebene, derenFunktionalität  von  einem  Netz-Manager (übli-cherweise NMC genannt) realisiert wird. Um ei-ne funktionale Integration hersteller-spezifischenNetzregionen unter einem einheitlichen NetworkManagement  Centre  (NMC)  zu  ermöglichen,muss die Schnittstelle zwischen NMC und den(regionalen) OMCs (Operation and MaintenanceCentre) hersteller-unabhängig sein.

•   Die " Network Element Management "-Ebene,deren Funktionalität  von  (regionalen)  ElementManagers (üblicherweise OMCs genannt) reali-siert wird, die vom gleichen Hersteller wie diedazugehörigen Netzelemente ( Network Elements ,NE) geliefert werden. Die OMCs spielen für diedarunterliegenden Netzelemente  die  Manager-Rolle  und  für  das  übergeordnete  NMC  die A-gent-Rolle, d.h. aus TMN-Sicht besteht ein OMCaus zwei logischen Komponenten: NE-Managerund NMC-Agent.

Beim Auftreten von  bestimmten  Ereignissen  (z.B.Alarmen, Zustandsänderungen), die einem Operatoram  Management-System  mitgeteilt werden, müssenentsprechende  Aktionen  (Einleitung von Reparatur-maßnahmen vor Ort, Konfigurationsänderungen) vonOperatoren initiiert werden. Diese Aktionen können,abhängig vom Zeitpunkt eines Ereignisses, entwederam OMC oder am NMC stattfinden:

•   während der Tagesschicht erfolgt die Netzüber-wachung üblicherweise am jeweiligen, für einebestimmte Region  zuständigen  OMC  (Aufgabedes “Network Element Management Layer”)

Siemens  Technik Report      Jahrgang 4  Nr.14      Dezember 2001

Information / Kommunikation

Um die Netzüberwachung an einem übergeordnetenNMC zu ermöglichen, wandelt der NMC-Agent imOMC alle für das NMC relevanten Ereignismeldun-gen aus den NE auf die jeweils entsprechende funkti-onale Objektinstanz gemäß dem Information Modelder OMC-NMC-Schnittstelle um. Die umgewandel-ten Ereignismeldungen werden anschließend an dieNMC-eigene  EFD -Instanz  im  OMC weitergeroutet.Abhängig von den jeweiligen vom Manager einge-stellten Filterkriterien (die im Attribut  discriminator-Construct   der  EFD-Instanz  definiert  sind), werdendiese Ereignismeldungen entweder  ans  NMC  alsstandardisierte M-EVENT-REPORTs weitergesendetoder ausgefiltert.

Bei Ausfall einer Funktion kî..