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“Tandem log”-Verfahren zum Speichern und Übertragen von Ereignismeldungen über Management-Schnittstellen in Telekommunikationsnetzen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018070D
Original Publication Date: 2001-Dec-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 3 page(s) / 215K

Publishing Venue

Siemens

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Lucian Hirsch: AUTHOR

Abstract

Die TMN-Prinzipien (Telecommunications Manage- ment Network) definieren mehrere Schichten für das Management eines Telekommunikationsnetzes (z.B. auch Mobilfunknetz), wobei jede Schicht eine dop- pelte Funktion sicherstellt:

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Information / Kommunikation

“Tandem log”-Verfahren zumSpeichern und Übertragen von Er-eignismeldungen über Manage-ment-Schnittstellen in Telekommu-nikationsnetzen

Idee: Lucian Hirsch, München

Die TMN-Prinzipien (Telecommunications Manage-ment Network)   definieren mehrere Schichten für dasManagement eines  Telekommunikationsnetzes  (z.B.auch Mobilfunknetz), wobei jede Schicht eine dop-pelte Funktion sicherstellt:

•    Manager -Funktion (im “managing system”) fürdie  darunterliegende  Schicht,  wenn  diese  vor-handen

•    Agent -Funktion (im “managed system”) für dienächsthöhere Schicht, wenn diese vorhanden

Für  die  Überwachung  eines  Telekommunikations-netzes  sind  aus  Managersicht  insbesondere  zweiFunktionen von Bedeutung:

•   Event  reporting  (ITU-T  X.734 [InternationalTelecommunication Union - Telecommunicationsector]): definiert die Übertragung ausgewählterEreignismeldungen in Echtzeit vom Agent zumManager

•   Event logging (ITU-T  X.735):  definiert  dasSpeichern  ausgewählter  Ereignismeldungen  imAgent  für  eine  spätere  Auswertung  durch  denManager.

Der Standard  ITU-T  X.735  “Open  Systems  Inter-connection  -  Systems  Management:  Log  ControlFunction” definiert das  Verfahren  zum  Speichern( logging ) von  bestimmten  Ereignismeldungen  imAgent. Der Standard definiert Kriterien mit Hilfe dessogenannten “ discriminator Construct ”-Attributes,die  von  Ereignismeldungen  erfüllt  werden  müssen,damit diese in einem oder auch mehreren  logs  ge-speichert werden. Diese Kriterien werden vom Ma-nager bei der Erzeugung einer  log -Instanz definiertund können auch nachträglich verändert werden.

Darüber hinaus definiert der Standard die  Manager -Fähigkeit, für  die  eigenen  log -Instanzen  im  Agentweitere Eigenschaften zu definieren:

*   log -Größe :

-  finite size:  bedeutet eine  log -Instanz von  be-grenzter Größe

-  indeterminate  size:  log -Instanz  von  unbe-grenzter  Größe,  einzige  Einschränkung  ist dieSpeichermedium-Kapazität.

Typen-

speichert,

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Information / Kommunikation

*  Verhalten bei  log  voll . Hier sind zwei Modi mög-lich:

-  halt:  bedeutet, daß kein “ logging ” der neues-ten Ereignismeldungen mehr möglich ist

-  wrap:  bedeutet, daß der jeweils älteste  logRe-cord  durch die neueste Ereignismeldung über-schrieben wird.

In beiden Modi gehen allerdings Informationen überEreignisse im Telekommunikationsnetz verloren.

Eine optimale  Netzüberwachung  setzt  aber  voraus,daß alle in den  logs  gespeicherten, wichtigen Ereig-nismeldungen dem Manager für  eine  spätere  Aus-wertung zur Verfügung stehen sollen, d.h. der Fall" log  voll" soll möglichst nie auftreten. Das bedeutet,sobald eine  log -Instanz fast voll ist, muss deren Inhaltso  schnell  wie  möglich  in einer temporären Dateigespeichert werden,  welche  anschließend  an  denManager mit Hilfe von üblichen Dateitransfer-Protokollen übertragen wird, damit d...