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Verbesserung eines Ermittlungsverfahrens für eine Istgeschwindigkeit

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018080D
Original Publication Date: 2001-Dec-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 139K

Publishing Venue

Siemens

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Roland Finkler: AUTHOR [+3]

Abstract

Bekannte Verfahren, mit deren Hilfe aus gemessener Lage und gemessener Beschleunigung die zugehörige Geschwindigkeit ermitteln, liegt der Gedanke zu Grunde, dass sich die physikalische Größe Ge- schwindigkeit aus der physikalischen Größe Be- schleunigung durch Integration ergibt. Daher wird das Ausgangssignal eines Beschleunigungssensors integriert, um ein Geschwindigkeitssignal zu generie- ren. Diese Verfahren sind insofern problematisch, dass das Ausgangssignal eines Beschleunigungssensors nicht ideal mit der tatsächlichen Beschleunigung übereinstimmt. In vielen Fällen besteht vielmehr wenigstens näherungsweise der Zusammenhang

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Information / Kommunikation

Verbesserung eines Ermittlungs-verfahrens für eine Istgeschwindig-keit

Idee: Roland Finkler, Erlangen;

Stefan Künzel, Erlangen;Guido Stöppler, Erlangen

Bekannte Verfahren, mit deren Hilfe aus gemessenerLage und gemessener Beschleunigung die zugehörigeGeschwindigkeit� ermitteln,� liegt� der� Gedanke� zuGrunde, dass sich� die� physikalische� Größe� Ge-schwindigkeit� � aus� der� physikalischen� Größe� Be-schleunigung� � durch� Integration� ergibt. Daher wirddas Ausgangssignal� eines� Beschleunigungssensorsintegriert, um ein Geschwindigkeitssignal zu generie-ren.

Diese� Verfahren� sind� insofern problematisch, dassdas Ausgangssignal� eines� Beschleunigungssensorsnicht ideal mit� der� tatsächlichen� Beschleunigungübereinstimmt.� In � vielen� Fällen besteht vielmehrwenigstens näherungsweise der Zusammenhang

A_ist(p) = (Kl /(1 + pT)) A_real (p) ,� (1)

wobei p die Frequenzvariable der Laplace-Transformation ist A_ist(p) bzw. Areal(p) die Lapla-ce-Transformierte des� Sensorausgangssignals� bzw.der� tatsächlichen� Beschleunigung� sind� und� Kl eineKonstante ist. ( (1)� ergibt sich aus der Annahme, dassdie Dynamik eines Ferraris-Sensors im Wesentlichendurch� das� Verhältnis� L/R� der Wirbelstrombahnenbegrenzt ist, und der Vereinfachung, dass man hier jeein konzentriertes R und ein konzentriertes L hat.)Der Faktor

l/(1 + pT)

in� (1)� bewirkt, dass die gemessene Beschleunigungder tatsächlichen Beschleunigung näherungsweise mitder Verzögerung T...