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Elektrisches Installationssystem mit Nebenstellen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018110D
Original Publication Date: 2002-Feb-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 171K

Publishing Venue

Siemens

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Siegmar Zirkl: AUTHOR

Abstract

Es wird ein elektrisches Installationssystem vorge- stellt mit einer Hauptstelle 1 zum Schalten oder Dimmen einer Last 5, wie z.B. Glühbirne, wobei mehrere verschiedenartige Funktionen auch von Nebenstellen 2, 3, 4 aus über eine gemeinsame Lei- tung 7 gesteuert werden können, wobei die Informa- tionen amplitudenmoduliert mit bestimmten Modula- tionsmustern versehen, gemeinsam mit der Versor- gungsspannung über die Leitung übertragen wird.

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Elektrisches Installationssystem mitNebenstellen

Energie

Idee: Siegmar Zirkl, Regensburg

Es  wird  ein  elektrisches Installationssystem  vorge-stellt mit einer Hauptstelle  1  zum  Schalten  oderDimmen  einer  Last  5,  wie  z.B.  Glühbirne,  wobeimehrere verschiedenartige Funktionen auch vonNebenstellen 2, 3, 4 aus über eine gemeinsame Lei-tung 7 gesteuert werden können, wobei die Informa-tionen amplitudenmoduliert mit bestimmten Modula-tionsmustern versehen, gemeinsam mit der Versor-gungsspannung über die Leitung übertragen wird.

Im  dargestellten  Ausführungsbeispiel  werden deneinzelnen  Funktionen  unterschiedliche  Tonfrequen-zen zugeordnet. Andere Modulationsmuster sindjedoch möglich. Diese werden in den einzelnen Ne-benstellen erzeugt, wobei  die  Auswertung  in  derHauptstelle 1 erfolgt.

Die Hauptstelle 1 enthält Leistungselektronik mittelsder die Last 5 gesteuert werden kann, z.B. Schaltenoder Dimmen, wobei der zweite Anschluss der Last 5an den Nulleiter N angeschlossen wird.

Die Hauptstelle 1 ist in Zweileitertechnik ausgeführtund hat mindestens drei Klemmen, bezeichnet:

•   ,,L“ zum Anschluss der Netzphase L

•   ,,    “ zum Anschluss der Last 5 und

•   ,,1“ zum Anschluss von Nebenstellen.

Die Nebenstellen 2, 3, 4 und ggf. weitere, könnenelektrisch parallelgesetzt werden.

Die Nebenstellen 2 und 3 sind elektronische Schal-tungen,  in  Zweileitertechnik  ausgeführt und habendementsprechend zwei Klemmen:

•   ,,L“ zum Anschluss der Netzphase und

•   ,,1“ zum  Anschluss  der  Nebenstellen-leitung 7

Die Nebenstelle 4 ist ein konventioneller Installati-onstaster ohne Elektronik.

Die Zweileitertechnik bringt Vorteile, wenn konven-tionelle Wechsel- oder Kreuzschaltungen in der In-stallationstechnik mit elektronischen Geräten ersetztwerden sollen, da in älteren Installationen der Null-eiter in den Unterputzdosen zumeist fehlt.

6 stellt die Installationsverdrahtung der Phasenleiterund Lastleiter dar und 7 jene der Nebenstellen unddes Nebenstelleneinganges der Hauptstelle.

Im  Ausführungsbeispiel  wird  als  Hauptstelle  1 einelektronischer Universal-Dimmer  betrachtet,  andereSchalter mit Elektronik sind jedoch möglich.

Ein  derartiger  Dimmer  enthält  nach dem heutigenStand der Technik zwei elektronische Schalter, zu-meist MOSFET-Transistoren 8 und 9, vorteilhafter-weise  mit  integrierten  Substratdioden.  Jeder  Tran-sistor  schaltet  in  bestimmten  Phasenlagen jeweilseine Netzhalbwelle. Zusammen mit den Dioden 10und  11  bilden  die  Substratdioden einen Brücken-gleichrichter, der ein Netzteil 12 versorgt. Die An-forderungen an dieses Netzteil sind sehr hoch. ZumEinen muss es  die  volle  Netzspannung  vertragen(Transistoren sind ausgeschaltet), zum Anderen wür-de bei voll eingeschaltetem Dimmer die Spannungfast bis auf Null gehen. Um den Energiehaushalt fürdie Elektronik trotzdem sicherzustellen wird im Ein-schaltzustand und voll gedimmt trotzdem ein gerin-ger Phasenanschnitt bzw. Phasenabs...