Browse Prior Art Database

Erweiterung der Nummerierung im LAPD

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018134D
Original Publication Date: 2002-Feb-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 394K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Rudolf Hasler: AUTHOR

Abstract

Bei einer ISDN-Übertragung über Satellitenstrecken tritt das Problem auf, dass für das standardmässige Protokoll LAPD in der Schicht-2 (auch Sicherungs- schicht genannt) die Window Size bzw. die Sequenz- nummer wegen den langen Laufzeiten grösser 255 sein muss. Dies kann so gelöst werden, dass direkt auf den Standard LAPD-Header folgend ein Er- weiterungsplatz in der sogenannten Payload vorge- sehen wird. Dies bedingt eine selektive Retrans- mission anstelle der Standard Retransmission („go back N“).

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 74% of the total text.

Information / Kommunikation

Erweiterung der Nummerierung imLAPD

Idee: Rudolf Hasler, CH-Zürich

Bei einer ISDN-Übertragung über Satellitenstreckentritt das Problem auf, dass für das standardmässigeProtokoll LAPD in der Schicht-2 (auch Sicherungs-schicht genannt) die Window Size bzw. die Sequenz-nummer wegen den langen Laufzeiten grösser 255sein muss. Dies kann so gelöst werden, dass direktauf den Standard  LAPD-Header  folgend  ein  Er-weiterungsplatz in der sogenannten Payload vorge-sehen wird. Dies  bedingt  eine  selektive  Retrans-mission anstelle  der  Standard  Retransmission  („goback N“).

Stattdessen wird  nun  vorgeschlagen,  anstelle  derErweiterung  in  der  Payload  das  TEI-Feld zu be-nutzen.  Da  eine  Satellitenverbindung  kein  ISDN-Basic  Access  mit  mehreren  Endeinrichtungen amgleichen Bus darstellt, sondern eine Punkt zu PunktVerbindung ist (z.B. wie für eine PABX), werden dieTEI-Werte nicht für die Adressierung der Endgerätebenötigt.  Mit  den  64  TEI-Werten  0  ..  63  könnenprotokollkonform 64  Schicht-2  Verbindungen  auf-gebaut werden. Diese können unabhängig von-einander mit  Sequenznummern  modulo  128  be-trieben werden. Die einzelnen Verbindungen werdenim normalen „Go back N“-Verfahren betrieben. Umdie  Reihenfolge  der  Meldungen auch bei Wieder-holungen zu gewährleisten, werden die Meldungenabhängig von der Call Reference auf die einzelnenSchicht-2 Verbindungen verteilt. Damit werden beiDatenverlust die Signalisierungs...