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Verbesserung der Übertragungseigenschaften von 4-pegeligen Signalen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018151D
Original Publication Date: 2002-Feb-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 159K

Publishing Venue

Siemens

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Ulrich Loibl: AUTHOR

Abstract

Aus zwei 2-pegeligen (binären) Datensignalen lässt sich ein 4-pegeliges (quaternäres) Datensignal for- men, das den vollen Informationsgehalt trägt, die Taktrate und die Bandbreite aber wie jedes einzelne binäre Datensignal besitzt. Dies entspricht einer Pulsamplitudenmodulation mit diskreten Amplitu- denwerten. Bei derartigen Übertragungsverfahren werden die Signale durch Filter so geformt, dass die Amplitudenwerte besonders exakt wiedergewonnen werden können. Die Überlegung zielt darauf ab, dass bei HF-Signalen, bei denen vor der Übertragung die Möglichkeit des direkten Zugriffs auf das Signal besteht (z.B. bei LWL-Systemen), auch die Pegel- übergänge zu beeinflussen, um eine bessere Daten- rückgewinnung zu ermöglichen.

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Verbesserung der Übertragungsei-genschaften von 4-pegeligen Signa-len

Idee: Ulrich Loibl, München

Information / Kommunikation

Aus zwei 2-pegeligen (binären) Datensignalen lässtsich ein  4-pegeliges  (quaternäres)  Datensignal  for-men, das  den  vollen  Informationsgehalt  trägt,  dieTaktrate und die  Bandbreite aber wie jedes einzelnebinäre Datensignal  besitzt.  Dies  entspricht  einerPulsamplitudenmodulation  mit  diskreten Amplitu-denwerten. Bei derartigen Übertragungsverfahrenwerden die Signale durch Filter so geformt, dass dieAmplitudenwerte  besonders  exakt wiedergewonnenwerden können. Die Überlegung zielt darauf ab, dassbei HF-Signalen, bei denen vor der Übertragung dieMöglichkeit  des  direkten  Zugriffs auf das Signalbesteht (z.B. bei  LWL-Systemen),  auch  die  Pegel-übergänge zu beeinflussen, um eine bessere Daten-rückgewinnung zu ermöglichen.

Werden  jitterfreie  2-pegelige  Datensignale  im Ab-stand  ihrer  Bitdauer  übereinander  abgebildet, soerhält man ein sog. Augendiagramm, dessen Öffnungauf der Zeitachse  genau  einer  Bitdauer  entspricht.Wird derselbe Vorgang aber bei einem Datensignalmit 4 Pegeln durchgeführt,  so  entstehen  3  Augenübereinander mit einer systematischen Verringerungder  Augenbreite,  also  einem  systematischen  Jitter,der durch unterschiedliche Flankenverläufe bei denÜbergängen zu  den verschiedenen Pegeln begründetist (Bild 1). Da bei der Datenübertragung in der Re-gel kein Takt mitgeführt wird, muss dieser am Emp-fänger zurückgewonnen werden. Diese Rückgewin-nung erfolgt über das mittlere Auge, da der Schwell-wert hierzu den Signalmittelwert darstellt. Ein Da-tenjitter dort bedeutet aber, dass auch der zurückge-wonnene  Takt  davon betroffen  ist.  Es  wäre  daherwünschenswert, das mittlere Auge so uneinge-schränkt wie bei einem 2-pegeligem Signal zur Ver-fügung zu haben.

Die Idee besteht in der zeitlichen Korrektur der Ü-...