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AFC – Algorithmus zur Platzierung der Finger im Match-Filter-Fenster

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018156D
Original Publication Date: 2002-Feb-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 155K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Yingjie Gao: AUTHOR [+2]

Abstract

Beim Empfang von Signalen unter Mehrwege Aus- breitungsbedingungen ist die Position des Empfangs- fensters (auch Match-Filter-Fenster) so zu wählen, dass möglichst alle relevanten Einzelpfade innerhalb der vorhandenen Fensterbreite liegen. Um den Reali- sierungsaufwand für den Empfänger und die zeitli- chen Anforderungen (Verarbeitungsleistung) zu optimieren, ist die Fensterbreite auf ein erforderli- ches Minimum zu begrenzen. Daraus resultiert die Anforderung, eine möglichst optimale Lage des Fenstern zu erzielen und zu halten (Ausgleich von Doppler-Effekten und Drift des lokalen Referenz- Oszillators).

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AFC – Algorithmus zur Platzierungder Finger im Match-Filter-Fenster

Information / Kommunikation

Idee: Dr. Yingjie Gao, Bocholt;

Christoph Euscher, Bocholt

Beim Empfang von Signalen unter Mehrwege Aus-breitungsbedingungen ist die Position des Empfangs-fensters  (auch  Match-Filter-Fenster)  so  zu  wählen,dass möglichst alle relevanten Einzelpfade innerhalbder vorhandenen Fensterbreite liegen. Um den Reali-sierungsaufwand für den Empfänger und die zeitli-chen Anforderungen (Verarbeitungsleistung) zuoptimieren,  ist  die  Fensterbreite  auf ein erforderli-ches Minimum zu begrenzen. Daraus resultiert dieAnforderung, eine möglichst  optimale  Lage  desFenstern zu erzielen und zu halten (Ausgleich vonDoppler-Effekten und  Drift  des  lokalen  Referenz-Oszillators).

Die Position der Pfade innerhalb des Empfangsfens-ters kann sich sowohl nach links (früher eintreffendeSignale)  als  auch  nach rechts  (später  eintreffendeSignale) verschieben.

In bekannten Verfahren wird der stärkste Signalpfadoder der gesamte  Bereich  aller  Signalpfade  in  dieMitte des Match-Filter-Fensters platziert. Diese Ver-fahren nutzen die Fensterbreite häufig nicht voll aus,da der stärkste Signalpfad in den meisten Fällen alserster auftritt und weitere reflektierte Signale, insbe-sondere neu hinzukommende, später eintreffen. Nurin seltenen Fällen, z.B. nachdem eine Sendeeinheitaus dem Sendeschatten hervortritt, treffen neu hinzu-kommende Signalpfade  vor  dem  aktuell  stärkstenPfad ein.

Das neue Verfahren platziert den maximalen Fingernicht mehr in die Mitte des Fenstern (Führungsgrö-ße), sondern außermittig. Die außermittige Lage istdabei variabel und wird je nach Empfangssituationvon verschiedenen Regelgrößen bestimmt. Das neueVerfahren kennzeichnet sich durch die  Regelgrößer , welche

(a)     die Position des stärksten Pfades oder

(b)     die  Lage  des arithmetischen Mittelpunktesaller Pfade oder

(c) die Lage des Schwerpunktes(arithmetisches Mittel der gewichteten Pfade(  S    (Pfadposition  *  Signalstärke)  / AnzahlPfade) oder

(c)     andere Mittelwerte wie z.B. geometrischesMittel der Positionen

angibt, wobei die Positionen + Signalstärken zuvorüber  eine  gewisse  Zeit,  möglicherweise  in Abhän-gigkeit von der Kontinuität des Kanals (Bewegungs-einfluss), gemittelt werden.

Weiterhin kennzeichnet es sich dadurch aus, dass dieFührungsg...