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Multiversions-Handling für netzwerkweite Administration von Vermittlungsstellen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018165D
Original Publication Date: 2002-Feb-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 3 page(s) / 222K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Irena Romanski: AUTHOR [+4]

Abstract

Ein Telekommunikationsnetz besteht aus mehreren Vermittlungsstellen (VST'n), die miteinander ver- bunden sind. Über die VST'n sind die Teilnehmer mit dem Netz verbunden. Die Verwaltung der Steue- rungssoftware für die VST (wie z.B. das logische Einrichten eines neuen Teilnehmers) erfolgt mit Hilfe von Verwaltungskommandos (z.B. proprietäre 'Man- Machine-Language'-Kommandos (MML), oder stan- dardisierte Q3-Kommandos), die von einer Konsole aus an die VST gesendet werden.

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Information / Kommunikation

Multiversions-Handling für netz-werkweite Administration vonVermittlungsstellen

Idee: Dr. Irena Romanski, München;

Dr. Jochen Walz, München;Joachim Huttel, München;Michael Möller, München

Ein  Telekommunikationsnetz  besteht aus mehrerenVermittlungsstellen (VST'n),  die  miteinander  ver-bunden sind. Über die VST'n sind die Teilnehmer mitdem Netz verbunden.  Die  Verwaltung  der  Steue-rungssoftware für  die  VST  (wie  z.B.  das  logischeEinrichten eines neuen Teilnehmers) erfolgt mit Hilfevon Verwaltungskommandos (z.B. proprietäre 'Man-Machine-Language'-Kommandos (MML), oder stan-dardisierte Q3-Kommandos), die von einer Konsoleaus an die VST gesendet werden.

Die auf  den  VST'n  installierte  Software  (Anlagen-programmsystem; APS) hat i.d.R. von VST zu VSTunterschiedliche Versionsstände. Die Koexistenzverschiedener  APS-Versionen  kommt  insbesonderein folgenden Fällen vor:

•   Einführung einer  neuen  APS-Version  (SystemUpgrade; zieht sich bei größeren Telekommuni-kationsnetzen  über  einen  längeren  Zeitraum  -z.B. 1 Jahr -  hin).

•   Das Telekomunikationsnetz enthält verschiedeneVST-Typen.

Die VST'n eines Netzes können heute zentral (d. h.netzwerkweit) durch geeignete Applikationen (Soft-ware) verwaltet werden. Diese netzwerkweite Ver-waltung  muss  nun  VST'n mit verschiedenen APS-Versionen  entsprechend  korrekt behandeln.  In  derRegel muss eine Verwaltungsapplikation in der Lagesein, zwischen 3 und 5 verschiedene APS Versionenzu unterstützen. Dieses Multiversions-Handling hatim Wesentlichen zwei funktionale Aspekte:

•   Verschiedene APS-Versionen werden i.A. unter-schiedliche Leistungsmerkmale unterstützen.D.h. an der Oberfläche (GUI; graphical user in-terface) des Verwaltungssystems sollen nur sol-che Leistungsmerkmale angeboten werden, diean der zuvor ausgewählten VST infolge der vor-liegenden APS Version auch unterstützt werden.(Abb. 1).

•   Die  vom  Verwaltungssystem  zu  generierendenVerwaltungskommandos können je nach      APSVersion variieren; d.h.  das  gleiche  Leistungs-merkmal  wird  mit  unterschiedlichen  Komman-dos verwaltet. (Abb. 2) Beispiele von geändertenMML Kommandos (nur eine Auswahl; weitereArten von Änderungen sind möglich):

a) geänderter Parametername:Version 1: MOD SUB: ... COS = CTVersion 2: MOD SUB: ....COS =  CTBS

b)     geänderter Parameter:Version 1: ENTR CXSUB: ..CPUGRP = 1;Version 2: ENTR CXSUB:.COSDAT =CPUGRP - 1;c)     geändertes Kommando:Version 1: ENTR SHGMEM: LAC=.., DN=..,EQN=..,

LNO=..;Version 2:  CR  PBXLN:  LAC=..,  DN=...,EQN=.., LNO=...;

Dementsprechend hängt das Format von Antworten,welche die VST auf ein Kommando zurücksendet,von der APS-Version ab.

Falls eine Applikation zur netzwerkweiten Verwal-tung eine Client-Server-Struktur besitzt, ist der ersteAspekt eher auf der Client-Seite zu berücksichtigen(graphische Oberfläche), während der zweite Aspektauf der Server-Seite zum Tragen kommt (Applikati-onsl...