Browse Prior Art Database

Unterdrückung des Stimulated Brillouin Scattering bei DBR Lasern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018190D
Original Publication Date: 2002-Feb-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 145K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Dr. Francois Girardin: AUTHOR [+2]

Abstract

Bei den optischen Übertragungssystemen spielt das Stimulated Brillouin Scattering (SBS) eine bedeuten- de Rolle. Dieser Effekt führt dazu, dass bei steigen- der Eingangsleistung in einer Faser die Dämpfung des optischen Signals steigt. Dieser Effekt kann um- gangen werden, indem das Spektrum vom optischen Signal verbreitert wird. Halbleiterlaser mit ,,Distributed Bragg Reflector“ (DBR-Laser) ermöglichen eine Abstimmung der Wellenlänge durch Einstellung eines (bzw. mehrerer) Stroms (bzw. Ströme). Diese Laser können in opti- schen Nachrichtensystemen angewendet werden.

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 53% of the total text.

Unterdrückung des StimulatedBrillouin Scattering bei DBR La-sern

Information / Kommunikation

Idee: Dr. Francois Girardin, München;Andreas Fricke, München

Bei den optischen Übertragungssystemen spielt dasStimulated Brillouin Scattering� (SBS) eine bedeuten-de Rolle. Dieser Effekt führt dazu, dass bei steigen-der� Eingangsleistung� in� einer� Faser� die� Dämpfungdes optischen Signals steigt. Dieser Effekt kann um-gangen werden, indem das Spektrum vom optischenSignal verbreitert wird.

Halbleiterlaser� mit � ,,Distributed� Bragg Reflector“(DBR-Laser) ermöglichen eine Abstimmung derWellenlänge durch Einstellung eines (bzw. mehrerer)Stroms (bzw. Ströme). Diese Laser können in opti-schen Nachrichtensystemen angewendet werden.

Es wird ein Verfahren vorgeschlagen, um die SBS ineinem System mit DBR-Lasern zu unterdrücken. BeiSystemen� mit� distributed� feedback� � � � � (DFB)-Lasernwird der Strom vom Laser moduliert und dadurchdas optische Spektrum verbreitert. Diese Methode istim Prinzip mit� DBR-Lasern� auch� möglich.� EinNachteil dieses Verfahren jedoch ist, dass die Mo-dulation� des� Laserstroms� eine parasitäre Amplitu-denmodulation des optischen Signals zur Folge hat.

Ein� DBR-Laser� besteht� aus mehreren (mindestenszwei) verschiedenen Sektionen. Eine ist die aktiveZone,� welche� die� Verstärkung in der Laserkavitätbringt. Die anderen� Sektionen� (Phase� oder� BraggGrating) werden benutzt, um die Wellenlänge einzu-stellen. Ein� Strom� wird� in� diese� Sektionen� einge-speist und führt zu einer Änderung der emittiertenWellenlänge,� deren� Ursprung� eine� Änderung desBrechungsindex� ist.� Zusätzlich� variiert� der Bre-chungsindex linear mit der Trägerdichte in der be-troffenen Sektion. Die Trägerdichte in diesen „passi-ven“ Sektionen ist nur� durch� die� Intensität� desStroms festgelegt.

Es ist dann� möglich,� durch� die� Einprägung� einesSignals auf diesen Strom die Wellenlänge zu modu-lieren und das optische Spektrum des Lasers zu be-einflussen.� Es� ist� erwiesen, dass die Linienbreiteeines� DBR-Lasers� sich� durch� Rauschen� in� demStrom� sehr� stark� beeinflussen� lässt� [Duan,� DriveCurrent Nois...