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Umlenkung von PSTN-Verbindungen in das IP-Netz durch automatische Internet-Einwahl

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018199D
Original Publication Date: 2002-Feb-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 4 page(s) / 486K

Publishing Venue

Siemens

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Norbert Huffschmid: AUTHOR

Abstract

Der breitbandige Teilnehmeranschluß über DSL erfreut sich steigender Beliebtheit. Die Kundennach- frage liegt vielfach über den Bereitstellungsmöglich- keiten der Betreiberfirmen. Die angebotenen Tarifie- rungsmodelle unterscheiden sich technologiebedingt wesentlich von der bisherigen konventionellen Tari- fierung in öffentlichen Telefonnetzen. Durch die Anwendung sogenannter Flatrates, können DSL- Teilnehmer (Tln.) nahezu unbegrenzte Datenmengen über große Entfernungen übertragen, ohne einer zeitgebundenen Abrechnung unterworfen zu sein.

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Information / Kommunikation

Umlenkung von PSTN-Verbindungen in das IP-Netz durchautomatische Internet-Einwahl

Idee: Norbert Huffschmid, München

Der breitbandige Teilnehmeranschluß über DSLerfreut sich steigender Beliebtheit. Die Kundennach-frage liegt vielfach über den Bereitstellungsmöglich-keiten der Betreiberfirmen. Die angebotenen Tarifie-rungsmodelle unterscheiden sich technologiebedingtwesentlich von der bisherigen konventionellen Tari-fierung  in  öffentlichen Telefonnetzen.  Durch  dieAnwendung  sogenannter  Flatrates,  können  DSL-Teilnehmer  (Tln.) nahezu unbegrenzte Datenmengenüber  große  Entfernungen  übertragen,  ohne einerzeitgebundenen Abrechnung unterworfen zu sein.

Die in diesem  Artikel  dargestellte  Idee  beschreibt,wie  Endteilnehmer  durch einfache  Montage  einesneuartigen Endgerätes konventionelle Telefonge-spräche im Rahmen ihrer Flatrate ohne Zusatzkostenführen können. Darüber  hinaus  eröffnet  das  be-schriebene  Verfahren  neue  Geschäftsmodelle  fürCarrier,  die  ihren  Kunden unter Ausnutzung vonSURPASS Komponenten sehr günstige Call-by-CallGebühren offerieren können.

Das beschriebene Verfahren basiert auf der extremenKostenunsymmetrie zwischen zeit- und entfernungs-abhängiger  PSTN -Vergebührung  (Public  SwitchedTelephone Network) einerseits, sowie der pauschalenzeit-  und  entfernungsunabhängigen  Paketdatenver-

gebührung in  IP-Netzen  andererseits.  Abbildung  1zeigt die zugrundeliegende Konfiguration.

Abgebildet sind zwei ADSL-Tln. Der Splitter trenntden höherfrequenten  (HF)  vom  niederfrequenten(NF)  Frequenzbereich  der  Teilnehmeranschlußlei-tung.  Am  HF-Anschluß  befindet sich der  NTBBA(Network Termination  for  Broadband  Access),  derals Modem für die Verbindung mit dem Access Con-centrator benötigt wird. Der NTBBA bildet norma-lerweise die Schnittstelle zu einem Ethernet-basierendem  Netzwerk,  an  dem  ein  oder  mehrerePC's  angeschlossen  sind.  Bei  der  unterhalb desNTBBA dargestellten "C-Box" ("C" steht für "Con-vergence" und dient hier nur als Arbeitstitel für dasvorgeschlagene Teilnehmerendgerät) handelt es sichum  das  neuartige  Endgerät,  welches  im weiterenVerlauf beschrieben wird. Für die Beschreibung desderzeitigen Stand der Technik ist es als nicht vorhan-den  anzunehmen,  d.h.  zum  einen ist der NTBBAdirekt mit dem Ethernet verbunden und zum anderender niederfrequente Ausgang des Splitters direkt miteinem analogen Endgerät. Eine konventionelle Tele-fonverbindung der beiden ADSL-Tln. wird über dasdargestellte PSTN aufgebaut.

Für eine automatische Überführung einer konventio-nellen Telefonverbindung in eine VoIP-Verbindungvon  Tln.  1  zu  Tln. 2 benötigen beide ADSL-Tln.lediglich die in Abbildung 1 dargestellte C-Box. Beider  C-Box  handelt  es  sich  um ein nicht-trivialesEndgerät, welches direkt in die vorhandene Verka-belung eingeschleift wird. Folgende grundlegendenAnforderungen sind an die C-Box zu stellen:

Abb. 1

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