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Schwimmender EEx-d-Buchsenkontakt

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018226D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 214K

Publishing Venue

Siemens

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Michael Bräunlich: AUTHOR

Abstract

Sogenannte EEx-d-Kontakte sind druckfest gekap- selte Kontakte für den Einsatz in einer explosionsge- fährdeten Umgebung. Das Prinzip der druckfesten Kapselung wirkt folgendermassen:

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Bauelemente

Schwimmender EEx-d-Buchsenkontakt

Idee: Michael Bräunlich, Chemnitz

Sogenannte EEx-d-Kontakte  sind  druckfest  gekap-selte Kontakte für den Einsatz in einer explosionsge-fährdeten  Umgebung.  Das  Prinzip  der druckfestenKapselung wirkt folgendermassen:

Beim Stecken oder Lösen einer Kontaktverbindung,bestehend  aus   Kontaktbuchse   (1)    und   Kontaktstift(2 ) , unter Last kann beim Hearusziehen des Kontakt-stiftes  aus  der  Kontaktbuchse ein Lichtbogen zwi-schen beiden Kontaktteilen auftreten. Um zu vermei-den, dass dieser Lichtbogen mit einem in der Umge-bung vorhandenen zündfähigen Gasgemisch in Be-rührung kommt, wird  die  Kontaktbuchse  mit  einerdichtschliessenden  Hülle (3)    ummantelt.  Innerhalbdieser Hülle muss sich auch der Kontaktstift bewe-gen. Dabei genügt der Spalt zwischen Stift und Hül-le/Kontaktbuchse EEx-Bedingungen,  d.h.  er  ist  soklein,  dass  ein  Lichtbogen  im  Inneren nicht nachAussen dringen kann.

Die Länge der Hülle ist so dimensioniert, dass derKontaktstift nach dem Lösen von der Kontaktbuchseerst einen bestimmten   Weg (s)   innerhalb der Hüllezurücklegen  muss,  bevor  die  Kontaktpaarung me-chanisch  getrennt  werden  kann.  Dieser  zusätzlicheWeg garantiert einerseits, dass die für den jeweiligenAnwendungsfall sichere  Luft-  und  Kriechstreckeeingehalten wird und damit ausgeschlossen ist, dassein neuer Funke entsteht. Anderereseits wird in Ver-bindung mit geeigneten mechanischen Massnahmenein zeitlich definiertes Lösen des Kontaktes erreicht.Dies sichert, dass der beim Trennen der Verbindungentstandene Lichtbogen auf jeden Fall erloschen ist,bevor der Kontaktstift die Hülle verlässt.siehe Bild 1

und ET 200iS der Fa. Siemens) eingesetzt. Hier wirdjeweils  ein  Stromversorgungsmodul (Kontaktstifte)mit einem Terminalmodul (Kontaktbuchsen) verbun-den. Durch die oben beschriebene EEx-d-Ausführung der Kontakte  ist  es  möglich,  in  einerexplosionsgefährdeten  Umgebung  die Stromversor-gung unter Last zu Ziehen und zu Stecken.

Nachteilig ist,  dass  auf  Grund  des  sehr  geringenLuftspaltes  (EEx-d!)  zum  Kontaktstift eine radialeBewegung des Stiftes zur Kontaktbuchse/Hülse nichtmehr möglich ist. Dies führt dazu, dass bei in derRegel erforderlichen Anzahl  von  mehr  als  einerKontaktpaarung  auf  Grund  der  Lagetoleranzen derKontakte zueinander ein Stecken/Ziehen nicht mehrmöglich wäre ohne dass sich die Kontakte verbiegenund so den tatsächlichen Maßen anpassen.

Es ist bekannt die bei den oben genannten Erzeugnis-sen eingesetzten EEx-d-Kontakte schwimmend aus-zuführen. Die den Buchsenkontakt umgebende Hülleist so geformt, dass sie und nicht der Buchsenkontaktselbst den Halt in der Leiterplatte übernimmt. Dabeiist ein definiertes axiales und radiales Spiel zur Boh-rung in der Leiterplatte garantiert.   siehe   Bild 2

Neigung

RadialesSpiel

Leiterplatte

Drahtstück

Bild 2:schwimmend montierteEEx-d-Kontaktbuchse

Der Buchsenkontakt kann sich also sowoh...