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Erhöhung des Anlagenwirkungsgrades von GUD-Anlagen durch eine Bypassleitung vom Kondensatvorwärmereintritt zur ND-Speisewasserleitung bzw. Nebenstromentgaser

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018237D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 146K

Publishing Venue

Siemens

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Erich Schmid: AUTHOR [+2]

Abstract

Gas- und Dampfkraftanlagen (GUD) werden wär- metechnisch für einen bestimmten Umgebungs- und Lastzustand ausgelegt. Dabei wird unter anderem die Größe der Heizflächen im Abhitzedampferzeuger (AHDE) im Normalfall auf genau diesen Zustand hin optimiert. Wird die Anlage hingegen bei abweichen- den Zuständen betrieben, so sind die AHDE- Heizflächen nicht mehr optimal auf diesen Fall abge- stimmt. Es kann auch der Fall eintreten, daß wegen sich ändernder oder zu dem Zeitpunkt der Auslegung unbekannter Randbedingungen die Heizflächen falsch dimensioniert sind.

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Energie

Erhöhung des Anlagenwirkungs-grades von GUD-Anlagen durcheine Bypassleitung vom Kondensat-vorwärmereintritt zur ND-Speisewasserleitung bzw. Ne-benstromentgaser

Idee: Erich Schmid, Erlangen;

Helmut Stierstorfer, Erlangen

Gas- und  Dampfkraftanlagen  (GUD)  werden  wär-metechnisch für einen bestimmten Umgebungs- undLastzustand ausgelegt. Dabei wird unter anderem dieGröße  der  Heizflächen im Abhitzedampferzeuger(AHDE) im Normalfall auf genau diesen Zustand hinoptimiert. Wird die Anlage hingegen bei abweichen-den Zuständen betrieben, so sind die AHDE-Heizflächen nicht mehr optimal auf diesen Fall abge-stimmt. Es kann auch der Fall eintreten, daß wegensich ändernder oder zu dem Zeitpunkt der Auslegungunbekannter Randbedingungen die Heizflächenfalsch dimensioniert sind.

Falls die Heizflächen, insbesondere die des Konden-satvorwärmers im AHDE, für den spezifischen Last-zustand oder aufgrund Fehlauslegungen überdimen-sioniert sind,  besteht  die  prinzipielle  Möglichkeit,diesen Umstand für einen verbesserten Wärmeeintragzu nutzen.

Bei den  bisherigen  Schaltungen  bei  GUD-Anlagenmit Mehrdruckprozeß, aber auch bei anderen, kanndie höhere Aufheizung im Kondensatvorwärmernicht immer genutzt werden, um eine Ausdampfungnach  dem  ND-Speisewasserregelventil  (ND – Nie-derdruck)  zu  verhindern.  Die  dafür vorgeseheneUnterkühlungsregelung  hat  damit  die höhere Wär-meaufnahme begrenzt.

Durch eine einfache schaltungstechnische Modifika-tion am rauchgasbeheizten Kondensatvorwärmereines  Abhitzekessels  einer GUD-Anlage  wird  fürbestimmte Lastfälle speziell eine Erhöhung der Nie-derdruckdampfmenge  und  dadurch  eine Wirkungs-graderhöhung ermöglicht.

Eine Variation ist die bei notwendiger thermischerEntgasung  nur  einem  zum Kondensathauptstromparallel  geschalteten  Nebenstromentgaser  zuzufüh-rende Kondensatteilmenge  in  der  Temperatur  füreinen wirksamen Entgasungsprozeß abzusenken, undden  Hauptkondensatstrom  soweit  wie  möglich  imrauchgasbeheizten  Kondensatvorwärmer  zur  Erzie-lung eines optimalen Wirkungsgrades aufzuwärmen.

Falls der rauchgasbeheizte Kondensatvorwärmer fürden einzelnen Betriebsfall wegen verschiedenerRandbedingungen mehr Wärme aufnimmt als zu derErreichung der Siedetemperatur in der ND-Trommelnotwendig  wäre,  dann  muß  bisher durch erhöhte

Umwälzmenge bzw. Öffnen des Kondensatvorwär-merkaltbypasses die Austrittstemperatur unter dieseSiedetemperatur  abgesenkt  werden.  Dadurch gehtWirkungsgrad und Dampfturbinenleistung verloren,da  durch  die  abgesenkte  Eintrittstemperatur  in dieHD-  (Hochdruck)  und  MD- (Mitteldruck) Speise-wasservorwärmer deren Wärmeaufnahme steigt.Die...