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Verfahren zur Verbesserung der Werkzeugparallelität in C-Gestell Spritzgießmaschinen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018261D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 167K

Publishing Venue

Siemens

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Axel Knauff: AUTHOR

Abstract

Spritzgießmaschinen gibt es im Bereich der Werk- zeugaufnahme in verschiedenen Bauformen. Bei sogenannten 4 Holmmaschinen (siehe Abb.1) werden die Werkzeugplatten von 4 Holmen geführt. Dies bewirkt eine gleichmäßige Kraftverteilung der Schließkraft über die 4 Holme. Nachteilig hierbei ist, dass die Holme beim Be- und Entladen der Maschine mit dem Werkzeug hinderlich sind. Diesen Nachteil haben C-Gestellmaschinen (siehe Abb.2) nicht. Hier ist der Werkzeugeinbauraum von oben frei zugänglich. Nachteilig ist hier, dass die Schließkräfte durch das C-förmige Gestell aufge- nommen werden müssen. Diese Kräfte verbiegen das Gestell, was zu Parallelitätsfehlern im Werkzeug führt.

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Industrie

Verfahren zur Verbesserung derWerkzeugparallelität in C-GestellSpritzgießmaschinen

Idee: Axel Knauff, Bad Neustadt

Spritzgießmaschinen gibt es im Bereich der Werk-zeugaufnahme in verschiedenen Bauformen. Beisogenannten 4 Holmmaschinen (siehe Abb.1) werdendie Werkzeugplatten� von� 4� Holmen� geführt.� Diesbewirkt eine gleichmäßige Kraftverteilung derSchließkraft über die 4 Holme. Nachteilig hierbei ist,dass die Holme beim Be- und Entladen der Maschinemit dem Werkzeug hinderlich sind.

Diesen Nachteil� haben� C-Gestellmaschinen� (sieheAbb.2) nicht. Hier ist der Werkzeugeinbauraum vonoben� frei� zugänglich.� Nachteilig� ist� hier, dass dieSchließkräfte� durch� das C-förmige� Gestell� aufge-nommen werden müssen. Diese Kräfte verbiegen dasGestell,� was� zu� Parallelitätsfehlern� im Werkzeugführt.

Um� die Werkzeugparallelitätsfehler� so� gering� wiemöglich zu halten, werden die C-Gestelle sehr mas-siv ausgeführt. Diese Lösung begrenzt nur den Par-allelitätsfehler� durch� Versteifung der Konstruktion,sie kann ihn jedoch nicht beheben.

Das� Problem� kann� gelöst� werden,� indem� das� C-Gestell� im� offenen� Bereich� durch� ein� zusätzliches,Zugkräfte� aufnehmendes� Element� (1) geschlossenwird (siehe Abb.3). Dieses Element ist so gestaltet.dass es zum Einbau� des� Werkzeugs� leicht� wegge-schenkt werden kann.

Dieses Element� ist� zweckmäßigerweise� als� aktivesElement� ausgeführt.� Dieser� Aufbau� ermöglicht� dieunterschiedlichen Federkonstanten...