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Sichere Interaktion mit Mobilfunkteilnehmern und zwischen Mobilfunkteilnehmern für Third Party Service Provider auf USSD-und Parlay-Basis

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018288D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 449K

Publishing Venue

Siemens

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Thomas Ryll: AUTHOR [+4]

Abstract

Die Interaktion zwischen Dienstbetreibern in der mobilen Telekommunikation und Mobilfunkteilneh- mern ist z.B. für das Einholen von Einverständnissen oder für die Auswahl zwischen mehreren alternativen Diensten wichtig. Der Betreiber des Dienstes wird im Folgenden „Third Party Service Provider“ genannt, wenn er nicht gleichzeitig der Betreiber des Mobil- funknetzes ist und kein Vertrauensverhältnis zum Netzbetreiber besteht. Für die textuelle Interaktion hat sich in mobilen Kommunikationsnetzen der Me- chanismus der „Unstructured Supplementary Service Data (USSD)“ etabliert. USSD wird in internationa- len Netzen durch den USSD MAPv2 Standard unter- stützt und bietet Vorteile wie Unabhängigkeit vom mobilen Endgerät, garantierte Auslieferung der Nachricht und geringe Laufzeiten. Der „Mobile Ap- plication Part (MAP)“ und damit auch USSD steht jedoch nur dem Netzbetreiber und nicht dem Third Party Service Provider zur Verfügung. Deshalb wird vorgeschlagen, durch die Nutzung der „Generic User Interaction“ - Schnittstelle des Stan- dards Parlay 2.1 der Parlay Group ( www.parlay.org ) bzw. des Standards des UMTS Release 1999, „Open Service Access“ (OSA, 3GPP TS 29.198) den USSD- Mechanismus für Third Party Service Provi- der nutzbar zu machen. Die genannte Schnittstelle ist in beiden Standards funktional identisch.

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Information / Kommunikation

Sichere Interaktion mit Mobilfunk-teilnehmern und zwischen Mobil-funkteilnehmern für Third PartyService Provider auf USSD- undParlay- Basis

Abb. 1

Idee: Thomas Ryll, Berlin;

Dr. Andreas Berg, Berlin;Uwe Klatt, Berlin;Karsten Lüttge, Berlin

Die� Interaktion� zwischen Dienstbetreibern� in dermobilen Telekommunikation und Mobilfunkteilneh-mern ist z.B. für das Einholen von Einverständnissenoder für die Auswahl zwischen mehreren alternativenDiensten wichtig. Der Betreiber des Dienstes wird imFolgenden „Third Party Service Provider“ genannt,wenn er nicht gleichzeitig der Betreiber des Mobil-funknetzes� ist� und� kein� Vertrauensverhältnis� zumNetzbetreiber� besteht.� Für� die textuelle Interaktionhat sich in mobilen Kommunikationsnetzen der Me-chanismus der „Unstructured Supplementary ServiceData (USSD)“ etabliert. USSD wird in internationa-len Netzen durch den USSD MAPv2 Standard unter-stützt und bietet Vorteile wie Unabhängigkeit vommobilen Endgerät, garantierte Auslieferung derNachricht und geringe Laufzeiten. Der „Mobile Ap-plication Part (MAP)“ und damit auch USSD stehtjedoch nur dem Netzbetreiber und nicht dem ThirdParty Service Provider zur Verfügung.

Deshalb wird vorgeschlagen, durch die Nutzung der„Generic User Interaction“ - Schnittstelle des Stan-dards Parlay 2.1 der Parlay Group ( www.parlay.org )bzw. des Standards des UMTS Release 1999, „OpenService Access“ (OSA, 3GPP TS 29.198) denUSSD- Mechanismus für Third Party Service Provi-der nutzbar zu machen. Die genannte Schnittstelle istin beiden Standards funktional identisch.

Dies wird dadurch erreicht, dass die in der „GenericUser Interaction“ – Schnittstelle enthaltenen Mecha-nismen� zur� Ansteuerung� von Sprachansagemaschi-nen� und� für� den� Empfang� von� „Dual Tone MultiFrequency (DTMF)“ – Informationen für die Hand-habung von USSD – Strings verwendet werden.

Abbildung� 1� zeigt� die Kommunikation zwischenThird Party Service Provider und Mobilfunkteilneh-mer. Die einzelnen Schritte sollen nun erläutert wer-den:

1.� � � � Um zu gewährleisten, dass nur ein berechtigterThird� Party� Service� Provider die USSD- Res-sourcen benutzen kann, durchläuft dieser die Si-cherheitsfunktionen� (Authentifizierung,� Autori-sierung, usw.) des OSA-/ Parlay- Standards.

2.� � � � Der Third Party Service Provider fordert mit derMethode „sendInfoAndCollectReq“ aus dem„Generic User Interaction“ – Interface dieVersendung eines� USSD� –� Strings� am� OSA/Parlay� Gateway� an.� Im� Parameter „info“ wirdder Text mitgeliefert, der auf dem mobilen End-gerät des Teilnehmers erscheinen soll.

3.� � � � Anhand� von� Profilinformationen� erkennt� dasGateway, daß der Third Party Service Providereine� Funktionsausführung� per USSD wünscht.Die Informationen aus dem „info“ – Parameterwerden per MAP an das „Home Location Re-gister (HLR)“ übertragen.

4.� � � � Das HLR sendet die USSD – Informationen perMAP an das �...