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Flexibler Timeout zur Verhinderung von Blockaden bei überlasteten Netzen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018294D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 150K

Publishing Venue

Siemens

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Martina Schiele: AUTHOR

Abstract

Bei der Datenübermittlung in Kommunikationsnet- zen können Datenpakete verloren gehen. Wenn ein erwartetes Paket nicht innerhalb einer maximalen Übertragungszeit (Timeout) beim Empfänger an- kommt, fordert dieser das Paket erneut an. Ebenso könnte der Sender das Paket automatisch erneut senden, wenn er innerhalb dieser Zeit keine Bestäti- gung für den Empfang erhält. Dadurch kann es pas- sieren, daß Pakete, die aufgrund einer starken Netz- belastung zwar noch unterwegs, aber noch nicht angekommen sind, erneut gesendet werden und somit das Netz zusätzlich belasten. Schlimmstenfalls führt dies zu einer Überlastung und einem Ausfall des Netzes.

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Information / Kommunikation

Flexibler Timeout zur Verhinde-rung von Blockaden bei überlaste-ten Netzen

Idee: Martina Schiele, H-Budapest

Bei  der  Datenübermittlung  in Kommunikationsnet-zen können Datenpakete verloren gehen. Wenn einerwartetes  Paket  nicht  innerhalb  einer maximalenÜbertragungszeit (Timeout)  beim  Empfänger  an-kommt, fordert dieser das Paket erneut an. Ebensokönnte  der  Sender  das Paket automatisch erneutsenden, wenn er innerhalb dieser Zeit keine Bestäti-gung für den Empfang erhält. Dadurch kann es pas-sieren, daß Pakete, die aufgrund einer starken Netz-belastung  zwar  noch  unterwegs, aber noch nichtangekommen sind, erneut gesendet werden und somitdas Netz zusätzlich belasten. Schlimmstenfalls führtdies  zu  einer  Überlastung  und  einem Ausfall desNetzes.

Durch zusätzliche, schnellere oder für die Kommuni-kation besser geeignete Hardware erreicht man, daßdas Netz nicht so schnell bzw. so stark belastet wird.Eine  Erhöhung  des  Timeout-Wertes wirkt diesemProblem auch entgegen, hat aber den Nachteil, daßechte Fehler auch später erkannt werden.

Es wird vorgeschlagen, den Wert für die maximaleLaufzeit aus den vorhergehenden Paketlaufzeiten zuberechnen. Der Timeout-Wert ergibt sich als Produktdes  Mittelwertes  der  letzten  n  Pakete und einemSicherheitsfaktor:

die Division durch n und die anschließende Multipli-kation mit S entfallen.

Für die ersten n Pakete muß die maximale Übertra-gungszeit anders ermittelt werden, da vor dem betref-fenden Paket noch nicht n Pakete gesendet wurden.Für das erste Paket muß der Timeout-Wert w...