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Vollständig resourcenbasiertes MMI für Embedded devices

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018295D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 215K

Publishing Venue

Siemens

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Stev Grimm: AUTHOR

Abstract

In diesem Artikel gliedert sich folgende Idee in drei separate Problembereiche mit deren Lösungen.

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Information / Kommunikation

Die Strukturen liegen dabei nicht mehr als Quelltextvor, sondern als separate Datenblöcke, die unabhän-gig  vom  Sourcecode  ins  Telefon geladen werdenkönnen (s. Abb. 2). Das hat zum einen den Vorteil,daß eine zeitaufwendige und mit Fehlern verbundeneArbeit dem Programmierer abgenommen wird. Zumanderen hat  das  Tool  einen  "besseren  Überblick"über das gesamte Gerät, da es alle im Gerät verwen-deten  Strukturen  kennt,  und  dadurch Gemeinsam-keiten zwischen ihnen erkennt und den Speicherbe-darf entsprechend optimiert. Daraus folgt eine besse-re Ausnutzung des Speichers und ein übersichtliche-rer Quellcode.

Pro Bedienelement-Klasse (Button, ProgressBar,etc.) existiert ein Stück Quellcode, der diese Struktu-ren interpretiert und auch für den semantischen Zu-sammenhalt des Controls sorgt. Dieser Quellcode istein Mal erstellt worden und wird immer wieder be-nutzt.

Bedienelemente werden bisher in Dialogen zusam-mengefasst. Für jeden einzelnen Dialog ist ein StückQuellcode  nötig,  welcher  das  Zusammenspiel allerenthaltenen Controls regelt.  Dieser  Quellcode  istvom MMI-Programmierer  für  jeden  neuen  Dialogerneut zu erstellen und daher dementsprechend feh-leranfällig (copy&paste-Problematik).

Vollständig resourcenbasiertesMMI für Embedded devices

Idee: Stev Grimm, München

In diesem Artikel gliedert sich folgende Idee in dreiseparate Problembereiche mit deren Lösungen.

Problem 1:

Mit neuen Mobilfunkgeräten steigt die Komplexitätder  MMI  (Man Machine Interfaces) erfahrungsgemäßimmer weiter  an.  Ein  besonders  großer  Komplexi-tätsanstieg ist beim Übergang auf farbige Displays zuerwarten, da hier entscheidend mehr Informationengespeichert  werden  müssen  (Farbe für Controls/Text/.., Bitmaps mit höherer Farbtiefe, etc). Außer-dem  wird  beim  Übergang  zu  UMTS-Geräten  dieKomplexität nochmals ansteigen, da seitens der Spe-zifikatoren erweiterte graphische Anforderungengestellt werden wie z.B. (Halb)transparenz, Transpa-renzgradienten, Animationen, etc.

Dies stellt insofern ein technisches Problem dar, dagrafische Effekte relativ viel Speicher belegen (derauf embedded systems immer knapp bemessen ist)und  auch  in  der  Programmierung  aufwendiger zurealisieren ist, wodurch teure Entwicklungszeit undQuellcodegröße in Anspruch genommen wird.

Bisher  wurden  unzählige Strukturen  im Speicherangelegt, die das  Aussehen  der  Bedienelementebestimmen (mehrere Strukturen pro Bedienelement;s. Abb. 1). Diese Strukturen sind vom Programmiererselbst zu erstellen und ziemlich schwer leserlich.

Abb. 2

Abb. 1

Bei  der  Lösung  müssen  Strukturen  weiterhin imSpeicher abgelegt werden. Allerdings muß sich nichtmehr  der  Programmierer  selbst  darum  kümmern,sondern wird automatisch von einem Tool erledigt.

Siemens  Technik Report      Jahrgang 5  Nr.16      April 2002

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Information / Kommunikation

Diese  Bedienelemente  werden  auch  weiterhin  ineiner Art Dialog zusammengefa...