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Signalisierungsumsetzung am Signaling Transfer Point (STP)

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018321D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 146K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Andreas Lang: AUTHOR [+2]

Abstract

Bei der Herstellung einer Verbindung zweier Netz- elemente besteht das Problem, dass keine gemeinsa- me Signalisierungsvariante verwendet werden kann. Beispiel: Eine neue Vermittlungsstelle soll an ein bestehendes Netz angeschlossen werden. Die Part- nervermittlung stellt nur die nationale ISUP- Ausprägung zur Verfügung, die neue Vermittlungs- stelle versteht diese nicht.

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Information / Kommunikation

Signalisierungsumsetzung amSignaling Transfer Point (STP)

Idee: Dr. Andreas Lang, München;

Wolfgang Endler, München

Bei der Herstellung einer Verbindung zweier Netz-elemente besteht das Problem, dass keine gemeinsa-me Signalisierungsvariante verwendet werden kann.Beispiel:  Eine  neue  Vermittlungsstelle soll an einbestehendes  Netz  angeschlossen  werden.  Die  Part-nervermittlung stellt nur die nationale ISUP-Ausprägung zur Verfügung, die neue Vermittlungs-stelle versteht diese nicht.

Zur Zeit ist nur folgende Lösung möglich: Der Sig-nalisierungskanal  wird  zusammen  mit den Nutzka-nälen  zu  einem  SP  (Signaling Point) geführt, derbeide Signalisierungsvarianten versteht. Dieserschließt die ankommende Signalisierung ab (Nutzka-nal gebunden) und baut eine abgehende Verbindung(mit der zweiten Signalisierung) auf.

Die  bisherige  Lösung  hat  den Nachteil, dass dieSignalisierungsumsetzung nutzkanalgebunden ist,d.h. das Netzelement, das diese Umsetzung durch-führt,  muss  notwendigerweise  die  Nutzkanäle  ab-schließen. Dies bedingt einen höheren Ressourcen-Verbrauch.  Eine  nutzkanaltunabhängige  Signalisie-rungsumsetzung (d.h. direkt am STP) ist derzeit nichtmöglich.

Die Idee besteht darin, die Signalisierungsumsetzungnicht nur (trivial) am SP sondern auch an einem STP(Signaling Transfer Point) vorzusehen. Das bedeutetim Einzelnen: Genau wie für einen SP wird für denSTP  das  Interworking zwischen den unterstütztenSignalisierungen definiert und eine Abbildungsvor-schrift zwischen den einzelnen Nachrichten(-formaten) erstellt.  Für  jede  Signalisierungsverbin-dung, die über den STP läuft, kann dieser nun dienotwendigen Umsetzungen durchführen. Es ist nichtmehr notwendig, gleichzeitig die Nutzkanäle an dasNetzelement heranzuführen. Damit werden Ent-wicklungsaufwände eingespart (für die Anpassungender Signalisierung), eine  Lösung  ist  schneller  ver-fügbar, und Netzressourcen werden nicht belastet.

Im folgenden werden zwei mögliche Ausführungs-beispiele der Idee dargestellt:

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