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Nutzung von GPS-Informationen zur Steuerung von Richtcharakteristiken von Antennen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018336D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
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Publishing Venue

Siemens

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Dr. Gesa Lorenz: AUTHOR [+2]

Abstract

In Basisstationen von zellularen Mobilfunksystemen werden Antennen mit kugelförmiger Richtcharakte- ristik eingesetzt, um die mobilen Endgeräte in der gesamten Zelle zu erreichen (Abbildung 1). Dies ist u.a. aufgrund der höheren Sende- und Empfangs- leistung gegenüber einer gezielten Abstrahlung in Richtung des Endgerätes unvorteilhaft.

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Information / Kommunikation

Nutzung von GPS-Informationenzur Steuerung von Richtcharakte-ristiken von Antennen

Idee: Dr. Gesa Lorenz, Bocholt;

Ludger Marwitz, Bocholt

In Basisstationen von zellularen Mobilfunksystemenwerden Antennen mit kugelförmiger Richtcharakte-ristik eingesetzt, um die mobilen Endgeräte in dergesamten Zelle zu erreichen (Abbildung 1). Dies istu.a. aufgrund  der  höheren  Sende-  und  Empfangs-leistung  gegenüber  einer  gezielten  Abstrahlung  inRichtung des Endgerätes unvorteilhaft.

Derzeit ist es technisch möglich die Richtcharakte-ristik von Antennen durch Software zu steuern, je-doch sind  dafür  Informationen  über  die  Standortealler in  der  Zelle  angemeldeten  Mobilfunktelefonenötig. Bisher gibt es keinen Funkstandard, der (ausden Sende- und Empfangssignalen) die Position derEndgeräte ermittelt.

Es wird vorgeschlagen durch das Nutzen des GlobalPositioning Systems (GPS) (z.B. durch gleichzeitigeVerwendung mehrerer  Standards)  der  Basisstationdie  benötigten  Positionsinformationen  bereitzustel-len, um so  die  Richtcharakteristik  zu  steuern.  Dieoptimale  Antennenausrichtung  kann  zu  jeder  Zeitbestimmt  und eingestellt werden  (Abbildung  2).Dadurch werden gleichzeitig  Intrazell-Interferenzenreduziert, was die verfügbare Datenrate innerhalb derZelle erhöht.

Abb. 2: angepasste Richtcharakteristik

Abb. 1: kugelförmige Richtcharakteristik

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Siemens  Technik Report      Jahrgang 5  Nr.16      April 2002