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Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018339D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 145K

Publishing Venue

Siemens

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Siegfried Söllner: AUTHOR

Abstract

Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) werden von den Betreibergesellschaften in Bussen, S- und U- Bahnen und insbesondere in Zügen Fahrkarten aus- gegeben, auf denen Start- und Zielpunkt der Reise vermerkt sind. Die Überprüfung des Tickets durch einen Kontrolleur findet im Verlauf der Reise meist nur einmal statt. So kann es vorkommen, dass ein Fahrgast das Verkehrsmittel über den Gültigkeitsbe- reich des Tickets hinaus benutzt, ohne dass dies dem Kontrolleur zwangsläufig auffällt. Dadurch können den Betreibergesellschaften Schäden in beträchtli- cher Höhe entstehen. Ein Lösungsansatz des Problems ist bisher nur bei U- Bahnen bekannt. Stichprobenartig wird die Gültig- keit der Fahrausweise vor dem Verlassen des Bahn- hofs überprüft.

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Verkehr

Ticket für den öffentlichen Perso-nennahverkehr

Idee: Siegfried Söllner, Erlangen

Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) werdenvon den Betreibergesellschaften in Bussen, S- und U-Bahnen und insbesondere in Zügen Fahrkarten aus-gegeben, auf denen Start- und Zielpunkt der Reisevermerkt sind. Die Überprüfung des Tickets durcheinen Kontrolleur findet im Verlauf der Reise meistnur einmal statt. So kann es vorkommen, dass einFahrgast das Verkehrsmittel über den Gültigkeitsbe-reich des Tickets hinaus benutzt, ohne dass dies demKontrolleur zwangsläufig� auffällt.� Dadurch� könnenden Betreibergesellschaften� Schäden� in� beträchtli-cher Höhe entstehen.

Ein Lösungsansatz des Problems ist bisher nur bei U-Bahnen bekannt.� Stichprobenartig� wird� die� Gültig-keit der Fahrausweise vor dem Verlassen des Bahn-hofs überprüft.

Zur Ermittlung von Fahrgästen ohne gültigen Fahr-ausweis, wenn auch nur auf einem Teilbereich dergesamten� Fahrstrecke,� wird� vorgeschlagen,� jedesTicket mit einer Identifikationsmarkierung zu verse-hen,� die� drahtlos� elektronisch� auswertbar� ist.� DieMarkierung soll dabei mindestens den Zielbahnhofdes Fahrgastes umfassen.

Die� praktische� Umsetzung� kann� auf verschiedenenWegen� erfolgen,� die� im� Folgenden� kurz erläutertwerden:

a) Das Ticket wird mit einem magnetisierbaren Strei-fen ausgestattet, der ähnlich wie beim Einsatz zumDiebstahlschutz in Kaufhäusern einen Alarm auslö-sen kann. Die Art der Magnetisierung bestimmt denZielbahnhof� eindeutig.� Die� notwendigen� Kontroll-schleusen auf den Bahnhöfen werden in der Nähe derAusgänge� eingerichtet,� so� dass� ein� (stiller)� Alarmdem Kontrollpersonal Hinweise� gibt,� auf� welchemWeg der Fahrgast den Bahnhof verlassen möchte.

Um Fehlalarme zu vermeiden, müssen die Auswerte-einheiten der Kontrollschleusen berücksichtigen,dass ein Fahrgast evtl. schon vor dem Zielbahnhofaussteigt um seine Fahrt später (in die gleiche Rich-tung) fortzusetzen. Ob eine solche Pause zugelassenist, richtet sich nach den Bestimmungen der jeweili-gen Betreibergesellschaft.

Die Markierung des Tickets muss die Zeit und/oderden� räumlichen� Gültigkeitsbereich� (zus...