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Raman–Pumpquelle für verteilte breitbandige Raman-Verstärker mit verbessertem Rauschverhalten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018366D
Original Publication Date: 2002-Jun-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 1M

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Peter Krummrich: AUTHOR

Abstract

Durch die Anwendung der verteilten Raman- Verstärkung können die Eigenschaften optischer Übertragungssysteme verbessert werden, z.B. lassen sich die einzelnen Streckenabschnitte vergrößern bzw. mehr Streckenabschnitte überbrücken. Beim Einsatz in WDM (Wavelength Division Multiple- xing)-Systemen sollte der Raman-Gewinn ein flaches Spektrum aufweisen, damit bei der Ausbreitung der Kanäle keine Pegeldifferenzen auftreten, die den Dynamikbereich der Empfänger überschreiten. Für die Verbesserung der Systemeigenschaften sind au- ßerdem das Rauschzahlspektrum und der minimale Kanalpegel entscheidend. Es wird also eine Pump- quelle gefordert, die ein breites, flaches Gewinn- spektrum erzeugt, möglichst hohe Signalpegel er- möglicht und Signale sehr rauscharm verstärkt. Bisher verwendet man in WDM-Systemen verteilte Raman-Verstärker, die mit mehreren Pumplasern (mit unterschiedlichen Wellenlängen der Ausgangs- signale) arbeiten. Durch den Einsatz vieler Pump- wellenlängen und die Anpassung der Pumpleistun- gen lässt sich ein breites, flaches Gewinnspektrum erzielen. Zur Verbesserung des Rauschverhaltens werden Raman-Pumpen zweiter Ordnung eingesetzt. Dabei wird eine zusätzliche Pumpquelle verwendet, welche die Pumpstrahlung verstärkt, bevor die ei- gentliche Signalstrahlung verstärkt wird. Dadurch wird erreicht, dass die Signalpegel auf der Faser weniger weit absinken, aber das Gewinnspektrum wird dadurch schmalbandig, da zur Verstärkung der Signalstrahlung nur eine Wellenlänge eingesetzt wird.

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Energie

Raman–Pumpquelle für verteiltebreitbandige Raman-Verstärkermit verbessertem Rauschverhalten

Idee: Dr. Peter Krummrich, München

Durch die Anwendung der verteilten Raman-Verstärkung können die Eigenschaften optischerÜbertragungssysteme verbessert werden, z.B. lassensich� die� einzelnen� Streckenabschnitte� vergrößernbzw. mehr� Streckenabschnitte� überbrücken.� BeimEinsatz� in� WDM� (Wavelength� Division Multiple-xing)-Systemen sollte der Raman-Gewinn ein flachesSpektrum aufweisen, damit bei der Ausbreitung derKanäle� keine� Pegeldifferenzen� auftreten,� die denDynamikbereich der� Empfänger� überschreiten.� Fürdie Verbesserung der Systemeigenschaften sind au-ßerdem das Rauschzahlspektrum und der minimaleKanalpegel entscheidend. Es wird also eine Pump-quelle� gefordert,� die� ein breites, flaches Gewinn-spektrum� erzeugt,� möglichst hohe Signalpegel er-möglicht und Signale sehr rauscharm verstärkt.

Bisher verwendet man in WDM-Systemen verteilteRaman-Verstärker,� die� mit mehreren Pumplasern(mit unterschiedlichen Wellenlängen der Ausgangs-signale)� arbeiten.� Durch� den� Einsatz� vieler Pump-wellenlängen und die Anpassung der Pumpleistun-gen lässt sich ein breites, flaches Gewinnspektrumerzielen.� Zur� Verbesserung� des� Rauschverhaltenswerden Raman-Pumpen zweiter Ordnung eingesetzt.Dabei wird eine zusätzliche Pumpquelle verwendet,welche� die� Pumpstrahlung� verstärkt, bevor die ei-gentliche� Signalstrahlung verstärkt� wird.� Dadurchwird� erreicht,� dass� die� Signalpegel auf der Faserweniger� weit� absinken,� aber� das Gewinnspektrumwird dadurch schmalbandig, da zur Verstärkung derSignalstrahlung nur eine Wellenlänge eingesetztwird.

Es wird eine Raman-Pumpquelle vorgeschlagen, diemit� mehreren� Pumplasern� mit nah beieinander lie-genden Wellenlängen zur Erzeugung eines breiten,flachen Spektrums und einer zusätzlichen Pumpwel-lenlänge in größerem Abstand zum Pumpen zweiterOrdnung (für ein verbessertes Rauschverhalten).Eine� mögliche� Anordnung� der� Komponenten� zeigtAbbildung 1.

Abb. 1: mögliche Komponentenanordnung

Siemens� Technik Report� � � � � Jahrgang 5� Nr.17� � � � � Juni 2002

Energie

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